New York leichter wegen Euro-Sorgen
New York - Am Montag starteten die US-Börsen mit Kursverlusten in die neue Woche. Sorgen um die kriselnde Eurozone gehen um. Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,04 Prozent. In der Vorwoche war der weltweit bekannteste Aktienindex um knapp ein Prozent gefallen. Der Future auf den Nasdaq 100 sank zuletzt um 0,10 Prozent. Zwar haben die EU-Finanzminister am Wochenende grünes Licht für die Irland-Hilfen gegeben, nun fürchteten Anleger aber, dass noch weitere Länder wie Portugal unter den Rettungsschirm schlüpfen müssen. Wal-Mart tendierten im vorbörslichen Handel unbeeindruckt von der negativen Grundstimmung freundlich. Der US-Einzelhandel hatte sich am Sonntag zufrieden mit dem Start in das Weihnachtsgeschäft gezeigt. Zudem will sich der weltgrösste Einzelhändler beim südafrikanischen Einkaufsmarktbetreiber Massmart mit einer Mehrheitsbeteiligung begnügen. Ursprünglich hatte eine Komplettübernahme im Raum gestanden. Johnson & Johnson wurden trotz einer negativen Rechtsentscheidung ebenfalls höher gehandelt. |

Ein niederländisches Schiedsgericht hatte den Pharma- und Medizintechnikkonzern wegen Patentverletzungen zu einer Schadenersatzzahlung an die schweizerische Basilea in Höhe von 130 Millionen US-Dollar verurteilt. Intel hingegen konnten vorbörslich nicht von einer positiven Analystenäusserung profitieren und wurden mit Abschlägen gehandelt. Die Deutsche Bank hatte das Kursziel für die Papiere des Chiphersteller von 25 auf 26 Dollar angehoben und empfiehlt die Papiere weiter zum Kauf.
29.11.2010 |