Korea-Krise belastet Tokio
Tokio - Am Freitag schloss die Börse in Tokio leichter. Die Spannungen um den Korea-Konflikt belasten die Stimmung. Der Nikkei-225 büsste 0,40 Prozent ein auf 10.039,56 Punkte. Die verkürzte Handelswoche endete für den japanischen Leitindex damit mit einem geringen Aufschlag von 0,17 Prozent. Für den breiter gefassten Topix ging es um 0,34 Prozent auf 866,81 Punkte nach unten. Marktteilnehmer begründeten dies vor allem mit anhaltenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Nordkorea hatte neues Öl ins Feuer gegossen mit der Bewertung, dass das für das Wochenende geplante Seemanöver von Südkorea und den USA näher an den Rand eines Krieges führe. Ebenfalls belastend wirkten mögliche weitere Zinserhöhungen in China. Papiere der Stahlkonzerne profitierten gegen den Trend von steigenden Metallpreisen. Nippon Steel gewannen 2,54 Prozent auf 283 Yen. Exportwerte tendierten dagegen schwächer, obwohl der als Krisenwährung gefragte US-Dollar gegenüber dem Yen weiter Stärke zeigte. |

Sony büssten 0,17 Prozent ein auf 2.889 Yen und Canon verbilligten sich um 0,25 Prozent auf 4.000 Yen. Unter den Autotiteln verloren Toyota 0,45 Prozent auf 3.290 Yen, Honda sanken um 0,32 Prozent auf 3.075 Yen.
26.11.2010 |