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Aktien

Miese Stimmung an der Wallstreet

New York - Am Mittwoch eröffnen die New Yorker Aktienmärkte im Minus. Sorgen über eine erneute Zinsanhebung in China drücken die Stimmung.
Auch die Schuldenprobleme in Irland und anderen europäischen Staaten drückten weiter auf die Indizes, hieß es. Ein Rückschlag in Europa zum gegenwärtigen Zeitpunkt könnte schnell zu einem Rückschlag für die ganze Welt werden, befürchtete ein Marktteilnehmer.
Der Future auf den Dow Jones fiel um 0,47 Prozent. Der US-Leitindex war am Vortag mit einem minimalen Plus von 0,08 Prozent bei 11.201 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 lag indes mit 0,65 Prozent im Minus. Dieser Index hatte gestern Verluste von 0,30 Prozent auf 2.131,48 Punkte verbuchen müssen.
Von Konjunkturseite rückten vor Börseneröffnung bereits die US-Erzeugerpreise in den Blick. Sie stiegen im Oktober deutlich schwächer als erwartet. Auf der Agenda stehen ferner die neuesten Daten zur US-Industrieproduktion und kurz nach Börsenstart noch Zahlen vom Häusermarkt.
Angesichts der Sorgen um eine erneute Zinsanhebung in China lohnt der Blick auf Öl- und Energieaktien wie Exxonmobil und Chevron. Auch Aktien von Minenkonzernen wie der Kupfer- und Goldförderer Freeport Mcmoran, stehen im Fokus. Höhere chinesische Zinsen könnten das Wirtschaftswachstum bremsen, was eine schwächere Nachfrage nach Rohstoffen zur Folge hätte.
Neben dem Rohstoffsektor dominieren Unternehmenszahlen aus der Einzelhandelsbranche das Marktgeschehen. Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart konnte nur dank eines gut laufenden Auslandsgeschäfts und zahlreicher Neueröffnungen im dritten Geschäftsquartal den Umsatz leicht steigern.

Miese Stimmung an der Wallstreet

Beim Gewinn legte Wal-Mart etwas stärker zu. Hier profitierte der Konzern jedoch von geringeren Steuern. In Bezug auf die Aussichten von Wal-Mart zeigte sich Konzernchef Mike Duke optimistischer als noch zuletzt. Er rechnet mit einem starken Weihnachtsgeschäft und hob die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an.
Die größte US-Baumarktkette Home Depot bekommt die Zurückhaltung der Amerikaner zu spüren. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum krisengezeichneten Vorjahreszeitraum nur gering. Dank Einsparungen kletterte der Gewinn allerdings deutlich. "Das Geschäft stabilisiert sich", stellte Firmenchef Frank Blake fest. Die Baumarktkette hatte unter der geplatzten Immobilienblase gelitten. Viele Hauseigentümer hatten Renovierungen und Reparaturen zunächst hinten angestellt.
Der Bekleidungshändler Abercrombie & Fitch übertraf mit seinem Quartalsgewinn die Erwartungen der Wall Street. Treiber sei die starke Nachfrage in den internationalen Märkten gewesen, hieß es.

17.11.2010

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