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Europa überwiegend freundlich

Paris, Zürich, Frankfurt - Am Donnerstag zeigen sich die europäischen Börsen von ihrer freundlichen Seite. Die Kurse notieren teilweise mit deutlichen Aufschlägen.
Neben zahlreichen Unternehmensbilanzen sorgt auch die Entscheidung der Fed, Staatsanleihen im Umfang von bis zu 600 Mrd. Dollar zur Ankurbelung der Wirtschaft zu kaufen, für Treibstoff. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt aktuell 2,00 Prozent auf 2.887,15 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verteuert sich um 1,45 Prozent auf 2.583,99 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 steigt indes um 1,67 Prozent auf 705,51 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren freundlich.
Im Zuge wichtiger Unternehmensdaten und der milliardenschweren Anleihekäufe durch die Fed konnten die US-Börsen am Mittwoch mit leichten Zugewinnen aus dem Handel gehen. Die Wahlen zum US-Kongress sorgten gleichzeitig für wenig Bewegung am Markt. So wurde ein schlechtes Abschneiden der Demokratien bereits im Vorfeld erwartet. Der Dow Jones gewann am Ende 0,24 Prozent auf 11.215,13 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,27 Prozent auf 2.540,27 Punkte zulegte. Der S&P 500 stieg um 0,37 Prozent auf 1.197,96 Zähler. Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den guten Vorgaben der US-Börsen freundlich. Nachdem die japanischen Börsen gestern feiertagsbedingt geschlossen blieben, notiert der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Plus von 2,17 Prozent bei 9.358,78 Punkten.
Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der zweiten Veröffentlichung für Oktober insgesamt bei 53,8. Im Vormonat hatte er bei 54,1 gelegen. Ferner notiert der Dienstleistungsindex für die Eurozone in der zweiten Veröffentlichung für September bei 53,3. Damit wurde die offizielle Vorabschätzung von 53,4 nach unten revidiert. Im Vormonat hatte der Index bezüglich der Dienstleistungen noch bei 54,1 gestanden.
Im Mittelpunkt stand am Morgen in Frankreich der Quartalsausweis der Großbank BNP Paribas. Dabei konnte der Gewinn im dritten Quartal um 46 Prozent gesteigert werden. Zurückzuführen war dies vor allem auf deutlich geringere Rückstellungen für Kreditausfälle. Die Erwartungen konnten damit geschlagen werden. Der Nettogewinn belief sich nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 1,91 Mrd. Euro, nach 1,31 Mrd. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,75 Mrd. Euro ausgegangen. Die Aktie rückt derzeit um 3,9 Prozent vor. Ferner verteuern sich Société Générale als Spitzenreiter im CAC 40 um 4,3 Prozent. Auch Crédit Agricole sind mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent im Vorderfeld zu finden. Zudem konnte der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent im dritten Quartal dank verbesserter Umsatzerlöse einen Ergebnisanstieg ausweisen. So erhöhte sich der Umsatz von zuvor 3,69 Mrd. Euro auf jetzt 4,07 Mrd. Euro.

Europa überwiegend freundlich

Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn von 25 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettoverlust von 182 Mio. Euro verzeichnet hatte. Das Papier gibt derzeit um 3,8 Prozent nach. Alstom verbilligen sich um 1,4 Prozent, nachdem das Unternehmen mit seinen Zahlen die Markterwartungen verfehlte.
Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever konnte seinen Gewinn im dritten Quartal wegen einer stärkeren Nachfrage in Westeuropa um 19 Prozent steigern. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen stieg um 0,20 Mrd. Euro auf 1,25 Mrd. Euro. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,18 Mrd. Euro ausgegangen. Die Aktie verteuert sich als drittbester Wert im FTSE 100 um 5,3 Prozent. An der Indexspitze gewinnen MAN Group 7,4 Prozent hinzu, während sich am Ende Rolls Royce um 3,3 Prozent verbilligen.
Nachrichten gab es am Morgen auch aus der Schweiz. Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services gab am Donnerstag bekannt, dass er in den ersten neun Monaten 2010 einen Gewinnrückgang um 18 Prozent verbuchen musste. Dabei beinhaltet das Ergebnis, wie bereits im Rahmen der Halbjahresberichterstattung vermeldet, eine Belastung in Höhe von 330 Mio. Dollar (vor Steuern) aus höheren Rückstellungen für Bankkredit-Ausfälle. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn sank von 2,94 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 2,39 Mrd. Dollar. Der Schein gibt als schwächster Wert im SMI um 2,3 Prozent nach. An der Indexspitze notiert die Schweizerische Rückversicherung mit einem Aufschlag von 6,6 Prozent. Ferner verteuern sich Julius Bär als zweitbester Wert um 3,5 Prozent. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Bank Julius Bär & Co. AG eine Banklizenz von der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) erhalten hat.

04.11.2010

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