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Gewinnmitnahmen drücken Dax ins Minus

Frankfurt - Am Freitag startete der Dax angesichts uneinheitlicher Vorgaben aus Übersee mit Verlusten in den Handel.
Börsianer sprachen nach den jüngsten Kursanstiegen von Gewinnmitnahmen. Der deutsche Leitindex sank um 0,32 Prozent auf 6.590,05 Punkte und fiel somit gleich wieder unter die Marke von 6.600 Punkten, die er am Vortag erstmals seit August 2008 wieder übersprungen hatte. Für den MDax mittelgrosser Werte ging es an diesem Freitag um 0,19 Prozent auf 9.269,68 Punkte nach unten und der TecDax büsste 0,17 Prozent auf 805,62 Punkte ein.
An der Wall Street hatte der Dow Jones am Donnerstag etwas höher geschlossen, der Future auf den US-Leitindex aber gab seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 0,25 Prozent nach. In Tokio ging der Nikkei-225-Index derweil etwas fester aus dem Handel. Die Nachrichtenlage ist zum Ausklang der Handelswoche übersichtlich. Neben einigen Unternehmenszahlen aus Europa steht das deutsche Ifo-Geschäftsklima auf dem Programm. Zudem richten sich die Blicke der Anleger auf Südkorea, wo die Finanzminister der G20-Staaten zusammenkommen, um über eine koordinierte Wachstumspolitik und Fortschritte bei den Reformen für das weltweite Finanzsystem zu beraten.

Die Aktien von Beiersdorf verloren trotz starker Zahlen des französischen Konkurrenten L'Oreal 0,80 Prozent auf 47,035 Euro. Dabei hatte der französische Kosmetikkonzern seinen Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres deutlich gesteigert. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei MAN und Gea Group . Der Nutzfahrzeughersteller konnte nicht von guten Volvo-Resultaten profitieren und verlor am Dax-Ende 0,82 Prozent auf 83,03 Euro. Papiere des Maschinenbauers sanken ungeachtet überzeugender Alfa-Laval-Resultate um 1,52 Prozent auf 19,100 Euro.

Derweil hatte Fuchs Petrolub selbst starke Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt und daraufhin seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht.

Gewinnmitnahmen drücken Dax ins Minus

Den Titeln des Schmierstoffherstellers brachte das im MDax ein Plus von 2,96 Prozent auf 94,90 Euro.

Angetrieben von wieder auflebenden Übernahmespekulationen kletterten Demag Cranes um 3,34 Prozent auf 37,100 Euro und waren damit zunächst der stärkste Wert im MDax. Einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge schliesst Konecranes eine feindliche Übernahme des deutschen Kranbauers nicht mehr aus. Allerdings wird der Chef des finnischen Konzerns, Pekka Lundmark, auch mit den Worten zitiert, dass er es bervorzuge, mit dem Demag-Management ins Gespräch zu kommen. Zudem hatte der Chef des US-Maschinenbauers Terex, der ebenfalls als Demag-Interessent gilt, gesagt, dass er nach wie vor auf der Suche nach einem geeigneten Übernahmeziel sei.

Wincor Nixdorf kamen indes überzeugende Zahlen des US-Konkurrenten NCR zugute, sie verbuchten einen Aufschlag von 1,51 Prozent auf 51,100 Euro. Der amerikanische Spezialist für Geldautomaten, Einzelhandelssysteme und Data-Warehousing-Systeme hatte nach einem überzeugenden Gewinn im dritten Quartal seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben.

22.10.2010

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