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Aktien

Tokio etwas fester

Tokio - Am Dienstag haben in Tokio die Aktienkurse etwas fester geschlossen, nachdem die Aufwertung des Yen zunächst unterbrochen schien.
Unbeeindruckt zeigte sich der Markt vom monatlichen Bericht der japanischen Regierung zur Wirtschaftslage des Landes, obwohl dort erstmals seit anderthalb Jahren eine skeptischere Einschätzung geäußert wurde. Gleichwohl sei eine gewisse Zurückhaltung der Anleger zu spüren gewesen, berichteten Händler. Sie sahen die Ursache jedoch im bevorstehenden G20-Gipfel am Wochenende.
Der Nikkei-225-Index stieg um 0,4% bzw 37 Punkte auf 9.539. Der Topix gewann 0,4% bzw 3 Punkte auf 834.
Die japanische Regierung senkte in ihrem Bericht die Erwartungen an die Exporte des Landes und begründete dies mit dem schwächeren chinesischen Wirtschaftswachstum. Dieses habe auch die wirtschaftliche Aktivität in anderen asiatischen Ländern beeinträchtigt, worunter wiederum die Nachfrage nach japanischen Produkten leide. Die Aussagen des Berichts seien so erwartet worden, erklärten Analysten die gelassene Reaktion des Marktes. Allerdings könnten sie in naher Zukunft durchaus das Interesse an Aktieninvestments dämpfen.
Gesucht waren Bankenwerte, nachdem die Quartalszahlen der US-Bank Citigroup am Vortag positiv aufgenommen worden waren. Mitsubishi UFJ Financial Group stiegen um 1,6% auf 388 JPY und Sumitomo Mitsui Financial Group um 1,7% auf 2.400 JPY. Die Aktien japanischer Banken seien überverkauft und niedrig bewertet, sagte ein Beobachter. Allerdings gebe es wenig Grund, dort aggressiv einzusteigen, unter anderem weil trotz der ultraniedrigen Zinsen nur wenig Kredite nachgefragt würden.

Tokio etwas fester

Das neu erwachte Interesse an Bankenwerten ging zu Lasten des Versicherungssektors, der unter allen Segmenten am schlechtesten abschnitt. Dort verloren Daiichi Life Insurance 1,6% auf 101.800 JPY.
Im Technologiesektor war die Stimmung etwas gedämpft, nachdem der am Vortag in den USA veröffentlichte Quartalsbericht von Apple mit Enttäuschung aufgenommen worden war. Zwar hatte Apple mit Umsatz und Ergebnis die Erwartungen übertroffen, gleichzeitig aber deutlich weniger iPads verkauft als erwartet. Auch der Ausblick enttäuschte. Softbank büßten 1,7% auf 2.662 JPY ein. Softbank ist in Japan Exklusivpartner von Apple für iPhone und iPad.
Im Stahlsektor gewannen JFE 1,1% auf 2.686 JPY. Laut einem Medienbericht hat das Unternehmen im Zeitraum April bis September die eigenen Ertragserwartungen übertroffen.

19.10.2010

 

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