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Warten auf US-Arbeitsmarktdaten läßt Dax pendeln

 
Frankfurt - Am Donnerstag findet der Dax keine klare Linie. Grund: Am Freitag werden US-Arbeitsmarktdaten erwartet.
"Die bevorstehenden monatlichen Arbeitsmarktdaten bremsen bereits jetzt die Börse etwas aus", kommentierte Carsten Klude, Chefökonom von M.M.Warburg. Der deutsche Leitindex pendelte bis zum Mittag zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten und gab zuletzt 0,02 Prozent auf 6.269,22 Punkte nach. Der MDax fiel um 0,35 Prozent auf 8.819,43 Punkte zurück und der TecDax verlor 0,18 Prozent auf 773,64 Punkte.
Die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank EZB und auch der Bank von England BoE dürften laut Klude indes weniger entscheidend für die Marktentwicklung sein. Gleichzeitig rechne er bei den am morgigen Freitag anstehenden US-Daten nicht mit einer grossen Überraschung, weder in die eine noch in die andere Richtung.
Zu den Favoriten gehörten im Dax neben Volkswagen (VW) und ThyssenKrupp noch die Papiere von Infineon Technologies , die sich um 1,36 Prozent auf 5,150 Euro verteuerten. Sie reagierten damit auf einen positiven Analystenkommentar von Morgan Stanley. Die negativen Nachrichten des koreanischen Speicherchipherstellers Samsung Electronics prallten somit an den Papieren ab. Mit minus 2,48 Prozent auf 36,240 Euro bildeten die Aktien von HeidelbergCement das Gegenstück. Sie wurden laut Börsianern von negativen Kommentaren des irischen Konkurrenten CRH zur Preisentwicklung belastet.
Für Gesprächsstoff und Kursbewegungen sorgte ein Bericht der "Financial Times Deutschland", wonach der finnische Konkurrent Konecranes Interesse an Demag Cranes AG haben könnte. Die MDax-Papiere sprangen um knapp zehn Prozent auf 32,53 Euro an. Laut FTD-Informationen sind die Planspiele bereits in einer fortgeschrittenen Phase.

Warten auf US-Arbeitsmarktdaten läßt Dax pendeln

Konecranes habe bereits Berater engagiert, um den Plan zu forcieren, und die Finanzierung organisiert. Sprecher der beiden Unternehmen wollten die Informationen nicht kommentieren, hiess es in dem Artikel weiter.
Adidas-Titel drehten nach einem schwächeren Start mit 0,51 Prozent auf 46,37 Euro ins Plus. Konzernchef Herbert Hainer erteilte einem Kauf der deutschen Outdoor-Marke Jack Wolfskin im Gespräch mit dem "Handelsblatt" eine klare Absage. "Wir haben das geprüft und so entschieden, da wir mindestens genauso viel Potenzial mit der Marke Adidas im Outdoor-Bereich haben", sagte er dem Blatt.
Kursverluste von 1,64 und 2,42 Prozent verzeichneten noch BASF im Dax und Gerresheimer im MDax. Der weltgrösste Chemiekonzern gliedert sein Geschäft mit Styrolkunststoffen in separate Gesellschaften aus. Das ist keine wirkliche Überraschung, sagte Cheuvreux-Analyst Martin Rödiger. Händler werteten das Minus unterdessen eher als technische Reaktion auf die deutlichen Kursgewinne der Vortage. Die Aktien von Gerresheimer knüpften indes an die Vortagsentwicklung an. Analysten äusserten sich einen Tag nach den Quartalszahlen vor allem kritisch zur Sparte Tubular Glass

07.10.2010

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