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Erholung zu Wochenbeginn

Am Montag ändert sich der Dax nur wenig. Der Leitindex eröffnete um 0,1 Prozent höher bei 6216 Punkten. Das sind rund 5 Punkte mehr als der Schlussstand vom Freitag.
Angeführt wird die Verliererliste von Daimler, HeidelbergCement und Infineon. Mit Aufschlägen werden die Titel von RWE, Deutscher Bank und Volkswagen gesehen. Der Weltstahlverband rechnet mit einem kräftigen Wachstum der Stahlnachfrage. Sie werde im kommenden Jahr um 5,3 Prozent auf den Rekordwert von 1,34 Milliarden Tonnen zulegen. Das wäre mehr als vor der Finanzkrise. Im laufenden Jahr rechnet der Verband mit einer Nachfrage von 1,27 Milliarden Tonnen, war einen Anstieg um 13,1 Prozent bedeuten würde. Bisher war eine Zuwachsrate von 8,4 Prozent erwartet worden. Als Gründe nannte der Verband auf seiner Jahrestagung die gute Nachfrage sowohl aus den Industriestaaten als auch aus den Schwellenländern. Es bestünden jedoch weiter Unsicherheiten, was die weitere konjunkturelle Entwicklung anginge.
Zwischen Volkswagen und dem japanischen Partner Suzuki läuft es offenbar derzeit nicht ganz rund. Der Sohn des Firmenpatriarchen Osamu Suzuki und Vorstand des Suzuki-Konzerns, Toshihiro Suzuki, hat Probleme bei der Kooperation mit den Wolfsburgern eingeräumt. "Wir sind zwei Firmen, die sehr unterschiedlich sind", sagte Suzuki am Rande des Autosalons in Paris gegenüber der FTD. "Es gibt keine Konflikte, aber konstruktive Rangeleien." Volkswagen und Suzuki sind eine Überkreuzbeteiligung eingegangen und wollen beim Bau von Kleinwagen kooperieren. VW will so seine Schwäche in diesem Marksegment beenden und seinem Ziel, der größte Autoproduzent der Welt zu werden ein Stück näher kommen.
Die Allianz will das Versicherungsgeschäft auch durch Zukäufe stärken. Künftig sollen dafür vom Gewinn jährlich bis zu einer Milliarde Euro aufgewandt werden. Das sagte Allianz-Chef Michael Diekmann gegenüber der "Financial Times". Der Konzern wolle bei Schaden- und Unfallversicherungen zugreifen, sobald der aktuelle Wandel in den Aufsichtsregeln abgeschlossen sei.
Potenzielle Übernahmekandidaten oder Regionen nannte er nicht. "Ich würde gerne Schaden- und Unfallgesellschaften finden, die Finanzströme generieren, mit denen das Wachstum auf der Lebensseite finanziert werden kann", sagte Diekmann. Da die endgültige Fassung der EU-Eigenkapitalregeln Solvency II noch nicht feststehe, sei es jedoch unwahrscheinlich, das schon in der nächsten Zeit Zukäufe anstünden.
Blick auf die

Erholung zu Wochenbeginn

NebenwerteDer Kurs der TUI-Aktie profitiert von der guten Nachfrage nach einer Hapag-Lloyd-Anleihe. Nach einer Unternehmensmeldung hat Hapag-Lloyd eine Unternehmensanleihe in Höhe von etwa 700 Millionen US-Dollar am Kapitalmarkt platziert. Ursprünglich seien 500 Millionen Dollar geplant gewesen. Aufgrund der hohen Nachfrage sei das Volumen erhöht worden. Darüber hinaus habe Hapag-Lloyd eine syndizierte Kreditlinie in Höhe von 360 Millionen Dollar erhalten.
Blick auf die Börsen in ÜberseeDie Konjunkturdaten fielen am Freitag ernüchternd aus und konnten die Märkte nicht zu großen Sprüngen hinreißen. Die gestiegenen Bauausgaben beruhten vor allem auf höheren Investitionen bei den öffentlichen Bauaufträgen. Beim Einkaufsmanagerindex ISM sorgte vor allem die Auftragskomponente für Beunruhigung, während der Gesamtwert eigentlich ganz positiv ausfiel.
Das sorgte im Frühen US-Handel am Freitag für Abschläge. Nach Handelsschluss in Europa stabilisierten sich die Kurse jedoch wieder, was für einen versöhnlichen Schluss am ersten Handelstag des vierten Quartals sorgte. Der Dow Jones schloss 0,4 Prozent höher bei 10.829 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 10.780 und 10.866 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P 500 legte ebenfalls 0,4 Prozent auf 1146 Zähler zu. Der Handelsverlauf in den USA wurde in Asien nur bedingt aufgegriffen. In Tokio schauen die Anleger insbesondere auf die morgige Zinsentscheidung der Bank of Japan. Es wird erwartet, dass die Notenbank weiter auf eine Abwertung des Yen setzt. Das könnte die Position der Exporteure stärken. Der Nikkei-Index beschloss den Montagshandel mit einem Minus von 0,25 Prozent bei 9381 Punkten. Der Euro notiert leicht negativ bei 1,3774 Dollar.

04.10.2010

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