Nikkei leidet unter Turbulenzen des Yen
Tokio - Am Freitag zeigte sich der Tokioter Aktienmarkt zunächst robust, ließ dann aber Federn. Nachdem der Yen gegenüber dem Dollar gefallen war herrschte Zuversicht, da die Marktteilnehmer den Eindruck gewannen, dass Japans Notenbank ihre Währungsinterventionen fortzusetzen gedenke. Eine Bestätigung dafür blieb aber aus, so dass der Nikkei 225 (Nachrichten) anschließend wieder nach unten drehte. Der Index verlor schlussendlich 1,0 Prozent auf 9472 Punkte, und gab damit den dritten Handelstag in Folge ab. Der breitere Topix verlor 1,0 Prozent auf 838 Zähler. Gemieden wurden angesichts des später wieder robusten Yen die Exportwerte. Hier gingen Canon um 1,7 Prozent und Sharp um 1,3 Prozent nach unten. Unter den Halbleiterwerten verloren Advantest 1,6 Prozent und Tokyo Electron 1,2 Prozent. Die Aktie des Spezialglasherstellers Asahi Glass fiel um 3,0 Prozent, nachdem gemeldet worden war, dass China gegenüber Japan einen Lieferstop für seltene Erden verhängt haben soll. Nippon Sheet Glass gaben angesichts dessen 1,6 Prozent ab; dagegen stieg die Aktie des Metall-Recyclers Matsuda Sangyo um 2,0 Prozent. Im Autosektor verbilligten sich Honda um 0,8 Prozent und Nissan um 0,6 Prozent. |

Gekauft wurden weiterhin die Papiere der Immobilienunternehmen. Hier stiegen Mitsubishi Estate angesichts der jüngsten Hoffnung auf eine Stabilisierung der Grundstückspreise gegen den Trend um 0,5 Prozent; Tokyu Land gewannen 1,8 Prozent hinzu.
24.05.2010 |