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Börsen schwächeln zum Wochenausklang

London, Frankfurt, New York - Am Freitag zeigen sich die welweit führenden Börsen etwas schwächer. Nach einer insgesamt positiv zu erachtenden Handelswoche läßt man es gemächlich ausklingen.
Der Bund Future steigt bisher um 0,05 Prozent auf 130,85 Punkte.
Die Banken und Handelshäuser sahen den Deutschen Aktienindex mit Kursverlusten starten. Zu Handelsbeginn startete der Dax mit 6.191 Punkten. Der DAX-Future notierte bei 6.195,25 Zählern (+0,1 Prozent).
In Deutschland stehen die Außenhandelsdaten und die Kassenstatistik für Bund und Länder zur Veröffentlichung an. Ferner werden in Japan das BIP, die Großhandelspreise und das Verbrauchervertrauen, in Großbritannien die Erzeugerpreise, in Frankreich die Industrieproduktion sowie in der EU die Leistungsbilanz bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Lagerbestände und Umsätze im Großhandel gemeldet. Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:
Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes hat das Verarbeitende Gewerbe im Juli ein etwas geringeres Umsatzwachstum erzielt. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Umsatz arbeitstäglich- und preisbereinigt um 9,9 Prozent, nach einem Anstieg um revidiert 10,6 Prozent im Juni. Ferner hat sich die Inflation in Deutschland im August nach endgültigen Angaben abgebremst. So sank die Inflationsrate auf 1,0 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 1,2 Prozent im Juli. Ohne Berücksichtigung der Energie und der Nahrungsmittel, die zusammen knapp 20 Prozent der Ausgaben privater Haushalte umfassen, hätte die Inflationsrate bei 0,7 Prozent gelegen. Unterdessen hat das Institut für Weltwirtschaft (IfW) seine Wachstumsprognosen für Deutschland angehoben. Für das laufende Jahr wird inzwischen ein Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3,4 Prozent in Aussicht gestellt. Bisher hatte die Schätzung für Deutschland lediglich bei 2,1 Prozent gelegen. Im nächsten Jahr soll vor dem Hintergrund einer deutlich nachgebenden weltwirtschaftlichen Dynamik ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7 Prozent erreicht werden. Ursprünglich waren 1,2 Prozent prognostiziert worden.
Die Aktie der Commerzbank gewann an der DAX-Spitze 2,6 Prozent. Das Finanzinstitut sieht sich bei der Integration der Dresdner Bank weiter auf Kurs und hat die Synergieziele aus dem Zusammenschluss bekräftigt. Nach Angaben der Commerzbank werden sich die Synergien zum Ende des Jahres bereits auf gut 1,1 Mrd. Euro belaufen, was 10 Prozent oberhalb der ursprünglichen Erwartungen liege. Insgesamt erwarte man aus dem Zusammenschluss Synergien in Höhe von 2,4 Mrd. Euro, die ab 2013 in vollem Umfang wirksam werden sollen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Daimler und SAP ebenfalls mit jeweils +2,6 Prozent.

Börsen schwächeln zum Wochenausklang


Die Deutsche Lufthansa konnte im August mit einem Passagierplus aufwarten. Auf Konzernebene wurden 8,509 Millionen Fluggäste befördert, was einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der Sitzladefaktor lag bei 83,2 Prozent (-0,7 Prozentpunkte). Der Wert schloss 2,2 Prozent fester. Für BMW ging es um 0,9 Prozent nach oben. Der Autobauer hat im August mehr Autos absetzen können. So wurden weltweit 103.239 Modelle verkauft, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Zuwachs von 12,5 Prozent entspricht. In den acht Monaten bis August wurden weltweit bereits 919.258 Fahrzeuge ausgeliefert (+12,5 Prozent). Als Wachstumstreiber hätten sich dabei erneut die Märkte in Asien und hier insbesondere China erwiesen. Der Industriekonzern Siemens hat erneut einen Auftrag im Bereich Kraftwerkstechnik erhalten. So wurde Siemens Energy mit der Lieferung zweier sogenannter Flex-Plant-10 beauftragt. Nach der Inbetriebnahme im Frühjahr 2013 können die beiden Blöcke umweltfreundliche Energie für 240.000 Haushalte erzeugen. Auftraggeber für die beiden Kraftwerke in El Segundo (US-Bundesstaat Kalifornien) ist der Energieversorger NRG Energy. Siemens gewannen 0,7 Prozent.
Die amerikanische Smith & Wesson Holding Corp., ein Hersteller von Handfeuerwaffen, gab am Donnerstag nach US-Börsenschluss bekannt, dass ihr Gewinn im ersten Fiskalquartal 2010/11 deutlich gesunken ist.
Die National Semiconductor Corp. meldete am Donnerstag nach US-Börsenschluss, dass ihr Gewinn im ersten Fiskalquartal 2010/11 kräftig gestiegen ist, was auf deutlich verbesserte Umsätze zurückzuführen ist.
Die Deutsche Bundesbank hat am Donnerstag eine Personalveränderung bekannt gegeben. Demnach sind sich der Vorstand der Bundesbank und das Vorstandsmitglied Dr. Thilo Sarrazin ihrer Verantwortung für die Institution Deutsche Bundesbank bewusst. Mit Blick auf die öffentliche Diskussion werden die Beteiligten ihre Zusammenarbeit zum Monatsende einvernehmlich beenden.

10.09.2010

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