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Bären auf dem Vormarsch

Am Freitag haben nach einem moderat positiven Auftakt die Bären das Zepter auf dem Frankfurter Parkett in die Hand genommen.
Der DAX liegt mit 0,32 Prozent hinten bei 6.055,55 Punkten. Der MDAX kommt um 0,98 Prozent zurück auf 8.263,87 Stellen. Der SDAX büßt 0,39 Prozent ein auf 4.128,54 Zähler. Der TecDAX verliert 0,48 Prozent auf 747,83 Punkte. Der Bund Future gewinnt aktuell 0,02 Prozent auf 132,48 Zähler. Der Euro legt 0,15 Prozent zu auf 1,2826 Dollar.
Das deutsche Steueraufkommen ist im Juli geschrumpft. Dies geht aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums (BMF) hervor. So lagen die Steuereinnahmen (ohne reine Gemeindesteuern) mit 36,1 Mrd. Euro um 0,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni war ein Plus von 2,4 Prozent verbucht worden. Im Einzelnen schrumpften die Steuereinnahmen des Bundes um 5,7 Prozent auf 16,4 Mrd. Euro, während die Steuern für die Länder um 0,4 Prozent auf 15,9 Mrd. Euro nachgaben. Wie das BMF ferner erklärte, hat sich die konjunkturelle Aufwärtsbewegung in Deutschland im Frühjahr dieses Jahres überaus dynamisch fortgesetzt. Die aktuellen Wirtschaftsdaten zeichnen mit Blick auf das Winterhalbjahr nun ein wesentlich günstigeres Konjunkturbild als zuvor, hieß es.
Belastet von schwachen Konjunkturdaten hat die Wall Street am Donnerstag herbe Verluste hinnehmen müssen. Im Vergleich zum Handelsschluss in Deutschland haben sich allerdings keine größeren Veränderungen mehr ergeben. Der Standardwerteindex Dow Jones sackte am Ende um 1,4 Prozent ab. Nach Börsenschluss gab der PC-Hersteller Dell für das abgelaufene Quartal unerwartet deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn bekannt. Daneben hat auch der Hardware-Hersteller Hewlett-Packard in seine Bücher blicken lassen. Der Konzern konnte im letzten Vierteljahr einen unerwarteten Umsatzanstieg um 11 Prozent vorweisen.

Bären auf dem Vormarsch

Der Gewinnanstieg fiel im Rahmen der Erwartungen aus. Für den Nikkei-Index ging es heute in Tokio um 2 Prozent in die Tiefe. Marktbewegende Konjunkturdaten werden heute nicht erwartet.
Hierzulande sind Unternehmensmeldungen absolute Mangelware. Das Spitzentrio im DAX bilden E.ON (+0,7 Prozent), SAP (+0,6 Prozent) und RWE (+0,5 Prozent). Merck geben als Schlusslicht 1,4 Prozent ab. Daneben verlieren unter anderem FMC 0,8 Prozent und K+S 0,6 Prozent. Im MDAX können Südzucker an erster Stelle um 1,2 Prozent vorrücken. Dahinter gewinnen BAUER 1,1 Prozent und RATIONAL 0,9 Prozent. Sky stechen indes mit einem Minus von 2,5 Prozent ins Auge.
Wirecard knüpfen im TecDAX an die starke Vortagesentwicklung an und gewinnen mehr als 3 Prozent. QSC legen 1,3 Prozent und SolarWorld 0,9 Prozent zu. Conergy sacken als Schlusslicht um über 5 Prozent ab. Der Solartechnikkonzern hat bereits gestern eine Veränderung in der Unternehmensführung bekannt gegeben. Demnach hat sich der Aufsichtsrat mit dem Vorstandsmitglied Dr. Andreas von Zitzewitz auf die sofortige Beendigung seiner Tätigkeit für das Unternehmen verständigt.

20.08.2010

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