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Tokio mit deutlichen Verlusten

Tokio - Am Mittwoch belasten die Aufwertung des Yen und zusätzlich schwache Konjunkturdaten. Die Börse in Tokio glitt auf ein Drei-Wochen-Tief ab.
Der Nikkei-225 stürzte um 2,7% oder 258 Punkte auf 9.293 ab und schloss damit erstmals seit dem 22. Juli 2010 unter der Marke von 9.300 Zählern. Der breiter gefasste Topix büßte 2,4% bzw 20 Punkte auf 834 ein. Händler sprachen von einer unheilvollen Nachrichtenlage. Neben schwachen US-Vorgaben war es vor allem der Yen, der zum Dollar in die Nähe eines 15-Jahreshochs gestiegen war, der Anleger aufschreckte und am japanischen Aktienmarkt für Verkaufsdruck sorgte. Auch zum Euro zog die japanische Währung an. Dazu gesellten sich deutlich unter den Erwartungen ausgefallene Maschinenbauaufträge für den Monat Juni.
Sollte der Yen für den Rest des Fiskaljahres per Ende März bei 85 JPY verharren, könnte dies nach Berechnung eines Volkswirten 0,2-Prozentpunkte Wachstum in Japan kosten. "Diese 0,2-Prozentpunkte sind nicht gerade wenig. Dies sind immerhin ein Fünftel der prognostizierten Wachstumsrate für das laufende Jahr", so der Ökonom. Letztlich drohten nicht nur in Japan, sondern auch in den USA konjunkturelle Rückschläge, so der Hinweis eines Händlers auf die Aussagen der US-Notenbank zur konjunkturellen Entwicklung in den USA. Die Fed hatte die Konjunktur deutlich kritischer eingestuft als in früheren Einschätzungen. Angesichts dieses Bündels an negativen Nachrichten hätten die unter Erwartung gestiegenen Verbraucherpreise in China nicht zu stützen vermocht, hieß es.
Vor diesem Hintergrund waren die Verluste breit gestreut, alle Sektoren schlossen im Minus. Mit der Yen-Aufwertung traf es Exportwerte besonders deutlich. Nissan Motor fielen um 3,6% auf 638 JPY, Toshiba um 2,5% auf 424 JPY und die Aktien des Industrieroboterherstellers Fanuc um 4,4% auf 9.670 JPY.

Tokio mit deutlichen Verlusten

Unter den Maschinenbauwerten stürzten Makino Milling Machine um 5,9% ab auf 461 JPY. Im Baumaschinensektor sanken die Papiere von Komatsu um 2,8% auf 1.796 JPY und Hitachi Construction Machinery um 3,2% auf 1.762 JPY.
Tokyo Steel ermäßigten sich um 3,1% auf 942 JPY. Hier belastete ein Bericht über steigende Schrottpreise. Titel mit Bezug zur Chip- bzw Rechnerbranche litten unter einem schwachen Analystenausblick zur Computernachfrage. Baird hatte Intel vor diesem Hintergrund abgestuft. Tokyo Electron sanken um 3,3% auf 4.335 JPY und Advantest um 2,8% auf 1.779 JPY. Zu den wenigen Gewinnern zählten Yokogawa Electric mit einem Aufschlag von 1,2% auf 513 JPY. Das Unternehmen hatte seine Prognose angehoben. All Nippon Airways zogen um 0,7% auf 308 JPY an und setzten damit ihre Aufwärtsphase aus den vergangenen Sitzungen fort.

11.08.2010

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