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Gewinnmitnahmen beim Dax

Frankfurt - Am Dienstag steht der Dax im Zeichen von Gewinnmitnahmen. BMW mit Gewinnen, Sky mit herben Verlusten.
Inzwischen kann der DAX aber leicht um 0,02 Prozent vorrücken auf 6.293,44 Punkte. Der MDAX verliert 0,05 Prozent auf 8.573,97 Stellen. Der SDAX steigt um 0,13 Prozent auf 4.213,77 Zähler. Der TecDAX liegt mit 0,11 Prozent im Plus bei 779,23 Punkten. Der Bund Future legt 0,11 Prozent zu auf 128,48 Zähler. Der Euro gewinnt 0,52 Prozent auf 1,3238 Dollar.
Gestützt auf besser als erwartete Konjunkturdaten und starke Vorgaben aus Europa hat die Wall Street am Vorabend kräftige Gewinne einfahren können. Der Dow Jones stieg am Ende um 2 Prozent. Daneben gewannen der S&P 500 2,2 Prozent und der NASDAQ Composite 1,8 Prozent. Aus Tokio wurden heute ebenfalls deutliche Gewinne gemeldet. In den USA stehen heute die persönlichen Einkommen und Ausgaben, die anstehenden Hausverkäufe und die Industrieaufträge auf dem Programm. Zahlen kommen unter anderem von Dow Chemical, MasterCard und Pfizer.
Der Autobauer BMW konnte im zweiten Quartal mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten. Die Erlöse lagen mit 15,35 Mrd. Euro um 18,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Nachsteuergewinn sprang auf 824 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 121 Mio. Euro). Die Zahl der Auslieferungen verbesserte sich auf 380.412 (Vorjahreszeitraum: 338.190) Fahrzeuge. Für das Gesamtjahr rechnet man mit einer noch stärkeren Verbesserung des Konzernergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr als ursprünglich erwartet. Die Aktie gewinnt an der DAX-Spitze mehr als 4 Prozent. Daimler rücken um 1,2 Prozent vor. VW geben indes 1,1 Prozent ab.
Wie die Deutsche Post bekannt gab, hat sie im zweiten Quartal ein zweistelliges Umsatzplus verbucht und damit ihr Wachstumstempo im Vergleich zum Auftaktquartal noch einmal deutlich erhöht. Wie der Logistikkonzern mitteilte, wuchs der Konzernumsatz um 15,6 Prozent auf 12,8 Mrd. Euro. Das EBIT vor Einmaleffekten lag mit 503 Mio. Euro um 95,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Das berichtete EBIT stieg auf 253 Mio. Euro, nach 109 Mio. Euro im Jahr zuvor. Aufgrund des erfolgreichen Abschneidens im ersten Halbjahr und der über den Erwartungen liegenden Entwicklung insbesondere in den DHL-Bereichen hat das Unternehmen seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2010 angehoben. Der Wert legt daraufhin über 3 Prozent zu.
Der Gesundheitskonzern Fresenius teilte mit, dass er Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr gesteigert hat. Den Angaben zufolge nahm der Konzernumsatz um 11 Prozent auf 7,69 Mrd. Euro zu. Das Konzern-EBIT stieg um 14 Prozent auf 1,12 Mrd. Euro. Angesichts des jüngsten Ergebnisses erhöht Fresenius die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2010. Das Konzernergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) soll währungsbereinigt nun um 10 bis 15 Prozent (bisher: 8 bis 10 Prozent) steigen. Fresenius können leicht zulegen. FMC kommen leicht zurück. Wie der Dialysespezialist erklärte, hat er im zweiten Quartal erneut Umsatz und Ertrag gesteigert. Für 2010 wurde der Ausblick bestätigt. Den Angaben zufolge stieg der Gesamtumsatz um 7 Prozent auf 2,95 Mrd. Dollar. Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs um 11 Prozent auf 465 Mio. Dollar. RWE verlieren 0,3 Prozent. Presseberichten zufolge kassiert der Versorger durch seine Strompreiserhöhung im August angeblich 100 Mio. Euro zu viel von seinen Kunden. Dies gehe aus einem Gutachten für die Grünen hervor.

Gewinnmitnahmen beim Dax

Sky brechen im MDAX um über 20 Prozent ein. Der Bezahlfernsehsender hat am Vorabend die Zahlen zum zweiten Quartal bekannt gegeben. Die Erlöse lagen mit 236,1 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau. Das EBITDA lag bei -47,4 Mio. Euro, nach -63,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr wird ein negatives EBITDA erwartet. Aufgrund des langsameren Abonnentenwachstums und der durch den Kapitalzufluss ermöglichten Investitionen in wesentliche Wachstumsmaßnahmen wird das EBITDA deutlich niedriger ausfallen als bisher angenommen. Für das Gesamtjahr 2011 wird ein deutlich besseres EBITDA als in 2010 erwartet, das aber weiterhin negativ ausfallen wird. Daneben plant Sky die Durchführung von Finanzierungsmaßnahmen mit Bruttoerlösen in Höhe von mindestens 340 Mio. Euro. Der Schmierstoffhersteller FUCHS PETROLUB konnte im ersten Halbjahr einen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis erzielen. Mit 700,7 Mio. Euro Umsatz wurden 23 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres erzielt. Das EBIT stieg nach Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen sowie des Beteiligungsergebnisses um 85,8 Prozent auf 123,9 Mio. Euro. Der Wert gibt leicht ab.
Der Maschinenbauer KUKA konnte im ersten Halbjahr Umsatz und Ergebnis verbessern. Wie der im SDAX notierte Konzern verkündete, wuchsen die Umsatzerlöse um 9,7 Prozent auf 480,1 Mio. Euro. Auf Konzernebene konnte ein EBIT von 5,0 Mio. Euro ausgewiesen werden, während im ersten Halbjahr des Vorjahres infolge außerordentlicher Restrukturierungskosten (rund 13 Mio. Euro) und der schwierigen Geschäftslage ein negativer Wert in Höhe von 22,9 Mio. Euro anfiel. KUKA gewinnen gut 1 Prozent.
SINGULUS konnte im zweiten Quartal trotz leicht rückläufiger Umsatzentwicklung eine Ergebnisverbesserung erzielen. Der Umsatz lag mit 27,8 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 31,7 Mio. Euro. Unter dem Strich wurde beim Periodenergebnis ein Fehlbetrag von 2,2 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Minus von 7,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Wie SINGULUS weiter ausführte, sieht man für das Gesamtjahr die Chance, die Ziele für 2010 doch noch erreichen zu können, obwohl man aus heutiger Sicht hinter den Planungen im Solarbereich zurückliege. SINGULUS geben im TecDAX über 4 Prozent ab. Pfeiffer Vacuum verlieren 2 Prozent. Der Konzern konnte im ersten Halbjahr einen deutlichen Ergebnisanstieg ausweisen. Der Umsatz lag mit 99,5 Mio. Euro um 0,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Das EBIT kletterte auf 22,7 Mio. Euro, nach 21,9 Mio. Euro. Der Vorstandsvorsitzende Manfred Bender zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden und blickt optimistisch in die Zukunft.

03.08.2010

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