Tokio sorgt sich um US Konjunktur
Tokio - Am Donnerstag verbuchte die Aktienbörse in Tokio angesichts negativer Vorgaben aus New York und eines stärkeren Yen erneut Verluste. Händler verwiesen auf die Aussagen von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke, wonach der Wachstumsausblick für die USA von ungewöhnlich hoher Unsicherheit geprägt ist. Der Nikkei-225-Index sank um 0,62% auf 9.220,88 Punkte. Damit schloss der Leitindex bereits den fünften Tag in Folge im Minus und zugleich auf dem tiefsten Stand seit drei Wochen. Der breit gefasste Topix büsste 0,47% auf 825,48 Punkte ein. Marktteilnehmer warteten nun auf die Ergebnisse der Stress-Tests der europäischen Banken und seien unsicher, wie der Nikkei sich danach verhalten werde, hiess es. "Ich denke, dass die Stress-Tests bereits eingepreist sein dürften, wenngleich viele am Markt sich diesbezüglich noch grosse Sorgen machen", sagte Masayoshi Okamoto, Chefhändler bei Jujiya Securities.
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Besonders exportorientierte Werte mussten am Donnerstag angesichts des stärkeren Yen Abschläge hinnehmen. So gaben die Titel des Digitalkamera-Herstellers Canon um 0,8% auf 3.330 Yen nach. TDK rutschten um 2,5% auf 4.905 Yen ab.
22.07.2010 |