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Dax mit Zuwächsen

Frankfurt - Am Freitag erwarten Banken und Handelshäuser, dass der Deutsche Aktienindex mit Kursgewinnen starten wird. Zu Handelsbeginn wird mit 5.889,50 Punkten gerechnet.
Der DAX-Future notiert derzeit bei 5.891,00 Zählern (-0,1 Prozent).
Belastet von enttäuschenden US-Konjunkturdaten und schwachen Vorgaben aus New York ist der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag erneut kräftig abgesackt. Der DAX verlor am Ende 1,81 Prozent auf 5.857,43 Punkte. Für den MDAX (Xetra: Nachrichten) ging es um 2,47 Prozent in die Tiefe auf 7.810,82 Stellen. Der SDAX gab 1,89 Prozent ab auf 3.830,27 Zähler. Für den TecDAX ging es um 1,96 Prozent nach unten auf 720,06 Punkte.
Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Donnerstag im leicht Minus. Während der Dow Jones (Nachrichten) mit 9.732,53 Punkten um 0,42 Prozent abnahm, fiel der Nasdaq Composite (NASDAQ: Nachrichten) um 0,37 Prozent auf 2.101,36 Zähler. Der S&P 500 verlor 0,32 Prozent auf 1.027,37 Zähler. Die Futures notieren derzeit im Plus. So tendiert der Dow Jones Future bei 9.667,00 Punkten (+5,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 1.731,75 Punkten (+3,75 Punkte) und der S&P Future bei 1.022,80 Zählern (+1,00 Punkte).
Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den negativen Vorgaben der US-Börsen uneinheitlich. Nach der negativen Entwicklung des vorangegangenen Handelstages notiert der Nikkei (Nachrichten) -Index heute in Tokio mit einem Plus von 0,13 Prozent bei 9.203,71 Punkten.
In China zeigen die Aktienmärkte indes rote Vorzeichen. So steht der Hang Seng (Nachrichten) derzeit mit 1,38 Prozent im Minus bei 19.851,42 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,14 Prozent abgibt auf 2.370,40 Punkte.
Der Bund Future sinkt bisher um 0,15 Prozent auf 129,37 Punkte.
In Japan steht heute die BoJ Geldmenge zur Veröffentlichung an. Ferner werden in Deutschland die Reallöhne bekannt gegeben. In Europa stehen die Erzeugerpreise der Industrie und die Arbeitslosigkeit auf der Agenda. Aus den USA werden heute die Arbeitslosenquote, die Beschäftigten ex Agrar, die Stundenlöhne/ Wochenstunden sowie die Industrieaufträge gemeldet.
Quartalszahlen stehen heute bei Sartorius AG und Six Flags Entertainment Corp. an.
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Einzelhandelsumsätze in Deutschland im Mai im Vorjahresvergleich nominal um 1,4 Prozent und real um 2,4 Prozent gesunken. Im Vergleich zum April 2010 stieg der Umsatz nominal um 0,1 Prozent und real um 0,4 Prozent. Wie außerdem bekannt wurde, ist der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Mai deutlich angestiegen. Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) verkündete, kletterte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 61 Prozent. Hierbei stieg die Binnennachfrage um 50 Prozent, während die Bestellungen aus dem Ausland um 68 Prozent zunahmen.

Dax mit Zuwächsen

Die Verluste zogen sich quer durch alle Sektoren. Die Aktie der Commerzbank schlug sich überaus wacker und gewann am Ende 0,7 Prozent. Wie der Energieversorger E.ON bekannt gab, wird er seine Beteiligung in Höhe von rund 21 Prozent an der schweizerischen BKW FMB Energie AG abgeben. BKW erwerbe rund 9 Prozent der Aktien selbst, weitere rund 5 Prozent gehen an den schweizerischen Energieversorger Groupe E SA. Für die restlichen rund 7 Prozent der Anteile erhalte die BKW eine Kaufoption. Das Volumen der ersten zwei Tranchen belaufe sich auf rund 346 Mio. Euro. Bei Ausübung der Kaufoption erhalte E.ON weitere rund 180 Mio. Euro Kaufpreis. E.ON schlossen mit 0,6 Prozent im Minus. RWE gaben 0,9 Prozent ab.
Für Daimler ging es um 3,6 Prozent nach unten. Dabei meldeten die Stuttgarter, dass Daimler Trucks North America (DTNA) als derzeit einziger US-Lkw-Hersteller seine Produktionskapazitäten erhöht. Noch für diesen Juli erwarte DTNA einen Produktionsanstieg der Lkw Class 8 von 67 Prozent gegenüber dem Juli 2009. Daneben verloren BMW 4,7 Prozent. VW bröckelten um 3,3 Prozent ab. Daneben fielen unter anderem HeidelbergCement um 5 Prozent und die Deutsche Bank um 3,6 Prozent zurück. Das Papier der Deutschen Börse (Xetra: 581005 - Nachrichten) kam um 2,4 Prozent zurück. Wie der Börsenbetreiber erklärte, wurden im Juni auf Xetra und dem Parkett der Börse Frankfurt 111,4 Mrd. Euro umgesetzt - ein Anstieg von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Der Automobilhersteller General Motors Co. Motors Liquidation Co.  gab am Donnerstag die US-Absatzzahlen für Juni 2010 bekannt. Unternehmensangaben zufolge hat GM im Monat Juni insgesamt 194.380 Fahrzeuge (+11 Prozent) in den USA abgesetzt.
Die Ford Motor Co. hat im Juni 2010 deutlich mehr Fahrzeuge in den USA verkauft als im Vorjahreszeitraum. Wie der zweitgrößte amerikanische Automobilhersteller am Donnerstag bekannt gab, stieg der Absatz im Berichtsmonat um 13,3 Prozent auf 175.895 Fahrzeuge an.
Der Automobilkonzern Daimler AG hat am Donnerstag die US-Absatzzahlen für Juni 2010 veröffentlicht. Dabei konnte die US-Tochter den Absatz deutlich steigern.

02.07.2010

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