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Dax tendiert leichter

Frankfurt - Am Dienstag tendieren die deutschen Standardwerte deutlich leichter. Der Dax verliert ein Prozent seines Wertes.
Beim SDAX sind aktuell Abschläge von 0,48 Prozent auf 3.836,44 Zähler auszumachen, während der TecDAX um 0,76 Prozent auf 742,28 Zähler abgeben muss. Beim Bund-Future ist derzeit ein Plus von 0,40 Prozent auf 129,31 Punkte auszumachen. Der Euro gibt aktuell 0,77 Prozent auf 1,2177 Dollar ab.
Nachdem die US-Börsen am Montag feiertagbedingt (Memorial Day) geschlossen hatten, müssen die deutschen Leitbörsen auf Vorgaben aus Übersee verzichten. Aus Fernost waren hingegen überwiegend negative Vorzeichen zu vermelden. Unter anderem hatte der japanische Nikkei (Nachrichten) -Index Abschläge von knapp 0,6 Prozent ausgewiesen. Auch die chinesischen Länderbörsen tendierten teilweise deutlich schwächer. Belastend wirkt sich zu Handelsbeginn auch die Talfahrt der Europäischen Gemeinschaftswährung aus. Derzeit verliert der Euro deutlicher und ist unter die Marke von 1,22 Dollar gerutscht.
Am heutigen Tag werden unter anderem in der EU die Daten zur Entwicklung der Geldmenge publiziert. Am Nachmittag stehen in den USA der ISM-Service-Index (Mai) sowie die Bauausgaben (April) an. Auf der Unternehmensseite dürften die Geschäftszahlen von Ryanair, voestalpine und Bouygues ) für Aufmerksamkeit sorgen.
Der Rückgang der Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich im April 2010 leicht abgeschwächt. Dies gab das Statistische Bundesamt am Dienstag bekannt. Nach vorläufigen Berechnungen gab es rund 40,1 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, das waren 53.000 Personen bzw. 0,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im März 2010 hatte die Zahl der Erwerbstätigen noch um 0,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis gelegen. Damit hat sich im Berichtsmonat April 2010 der Rückgang der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr erneut abgeschwächt. Im Vergleich mit dem Vormonat ist die Zahl der Erwerbstätigen jedoch im Zuge der kräftigen Frühjahrsbelebung um 207.000 (+0,5 Prozent) gestiegen, gegenüber einem Plus von 0,3 Prozent im März. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, ergibt sich gegenüber März 2010 ein Plus von 58.000 Personen (+0,1 Prozent).
Der deutsche Einzelhandelsumsatz lag im April 2010 über dem Vormonatsniveau. Dies gab das Statistische Bundesamt am Dienstag nach vorläufigen Berechnungen bekannt. Die Einzelhändler verkauften unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 1,5 Prozent mehr als im Vormonat, nach einem Umsatzrückgang von 1,0 Prozent im März 2010 und einem Plus von 1,1 Prozent im April 2009. Real, d.h. zu konstanten Preisen, stieg der Absatz um 1,0 Prozent, während er im Vormonat um 1,6 Prozent geschrumpft und im Vorjahresmonat um 0,5 Prozent angewachsen war.
Zu Handelsbeginn sind in einem recht trüben Gesamtmarkt aktuell lediglich bei K+S Aufschläge von knapp 1 Prozent auszumachen. In den vergangenen Handelstagen hatte der Wert angesichts negativer Analystenkommentare deutlich Federn gelassen.

Dax tendiert leichter

Nur leichte Abschläge sind derzeit bei eher defensiven Werten wie FMC oder Merck auszumachen, die weniger als 0,3 Prozent abgeben müssen. Auch SAP und METRO können ihre Verluste zu Handelsbeginn in Grenzen halten. Bei der Deutschen Lufthansa (-0,5 Prozent) stützen die guten Geschäftszahlen der irischen Billigfluglinie Ryanair. Zuvor hatte der führende europäische Billigflieger für das abgelaufene Fiskaljahr einen deutlichen Ergebnisanstieg ausgewiesen und konnte dabei wieder in die Gewinnzone zurückkehren.
Am unteren Ende sind derzeit bei Infineon deutliche Abschläge von mehr als 2 Prozent auszumachen. Auch die Deutsche Bank und Bayer (Xetra: BAY.DE - Nachrichten) müssen Verluste in ähnlicher Größenordnung ausweisen. Ebenfalls deutlicher unter Druck befinden sich die beiden Stahlkonzerne ThyssenKrupp und Salzgitter, die mehr als 1,7 Prozent abgeben müssen. Hier belasten unter anderem die schwachen Geschäftszahlen des österreichischen Stahlkochers voestalpine.
Auch im MDAX sind zu Beginn die Verlierer deutlich in der Überzahl. Deutlichere Aufschläge von mehr als 0,7 Prozent sind derzeit lediglich bei der Aareal Bank auszumachen. Daneben präsentiert sich auch MLP mit einem leichten Aufschlag behauptet.
Am unteren Ende sind aktuell bei ProSieben Minuszeichen von mehr als 3 Prozent auszumachen. Auch Bilfinger, Pfleiderer und HeidelbergCement  müssen Abschläge von mehr als 2,7 Prozent hinnehmen. Bei Wacker Chemie stehen im Mittelfeld Verluste von rund 1 Prozent zu Buche. Am Morgen hatte Wacker Polymers Preiserhöhungen für verschiedene Dispersionen angekündigt.
Auch im TecDAX dominieren aktuell die Bären das Geschehen. An der Spitze sind derzeit lediglich bei der Software AG Aufschläge von mehr als 1 Prozent zu verzeichnen. Außerdem stemmen sich derzeit auch BB Biotech und Evotec gegen den Abwärtstrend.
Am unteren Ende büßen aktuell Manz mehr als 4,5 Prozent ein. Auch Q-Cells und Phoenix Solar geben derzeit über 2 Prozent ab.
DAX: 5.906,06 (-0,90 Prozent) MDAX: 7.980,27 (-0,54 Prozent) SDAX (Xetra: Nachrichten) : 3.836,44 (-0,48 Prozent) TecDAX: 742,28 (-0,76 Prozent).

01.06.2010

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