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Gute US-Unternehmenszahlen beflügeln Dax

Frankfurt - Am Mittwoch beflügelten unerwartet gute Zahlen von US-Unternehmen den Dax und bescherten ihm zeitweise den höchsten Stand seit Anfang September 2008.
Zum Handelsschluss stand der deutsche Leitindex 0,76 Prozent höher bei 6.278,40 Punkten und markierte damit ein neues Jahreshoch. Der MDax stieg um 1,57 Prozent auf 8.457,52 Punkte und der TecDax gewann 0,80 Prozent auf 847,03 Punkte.
"Nach der leichten Enttäuschung durch Alcoa haben die guten Intel - Zahlen den Markt wieder in die Spur gebracht", sagte Marktanalyst Christoph Schmidt von der N.M.F. AG. Am Nachmittag habe dann der Bericht der Bank JPMorgan nochmals neuen Schub gegeben. Ähnlich äusserte sich Branchenkollege Mark Rohles von IG Markets. Er sah in den Geschäftsberichten aus den USA "faustdicke Überraschungen", die von den Anlegern sehr positiv aufgenommen worden seien
Insbesondere Bankenwerte profitierten von den Zahlen des US- Konkurrenten: Aktien der Deutschen Bank gewannen 3,13 Prozent auf 59,600 Euro, die Papiere der Commerzbank verteuerten sich um 2,17 Prozent auf 6,496 Euro. Im MDax profitierten Postbank-Titel mit plus 4,35 Prozent auf 24,960 Euro indes vor allem von einem "Handelsblatt"-Bericht, wonach die Vorkehrungen der Deutschen Bank für eine Integration der Postbank weiter fortgeschritten seien als bekannt und eine komplette Übernahme nur noch eine Frage der Zeit sei. Deutsche-Bank-Chef Ackermann hatte zuletzt aber gesagt, bei der vollständigen Postbank-Übernahme nicht unter Zeitdruck zu sein.
Vom positiven Intel-Impuls profitierten derweil besonders Infineon-Aktien mit plus 2,78 Prozent auf 5,211 Euro. Im Automobilsektor gewannen die Dax-notierten Vorzüge von Volkswagen als Index-Spitzenreiter 3,24 Prozent auf 69,69 Euro.

Gute US-Unternehmenszahlen beflügeln Dax

Händler verwiesen auf Gerüchte, denen zufolge der Autobauer kurzfristig keine engere Allianz seiner Lkw-Sparte mit MAN und Scania plant. VW ist an beiden Unternehmen als Grossauktionär beteiligt. Die Papiere von MAN und Scania reagierten nicht erkennbar auf die Gerüchte. Daimler-Titel verteuerten sich um 1,86 Prozent auf 36,670 Euro. Die Stuttgarter bekräftigten ihr Ergebnisziel für 2010 und wollen beim Pkw-Absatz doppelt so schnell wachsen wie der Markt.
Nach guten Zahlen für das Auftaktquartal gewannen Aktien von Gerresheimer 6,13 Prozent auf 25,950 Euro. Papiere von Hugo Boss setzten nach einer laut Händlern erfolgreichen Analystenpräsentation und positiven Studien ihre Rekordfahrt fort und sprangen 6,22 Prozent auf 31,760 Euro hoch.
Der EuroStoxx 50 schloss mit Gewinnen von 0,66 Prozent bei 3008,03 Punkten. Für die Leitindizes in Paris und London ging es ebenfalls nach oben. Auch der Dow Jones notierte zum europäischen Handelsschluss höher.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,80 (Montag: 2,82) Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,08 Prozent auf 124,70 Punkte. Der Bund Future gewann 0,11 Prozent auf 123,11 Punkte. Der Referenzkurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn auf 1,3615 (Dienstag: 1,3583) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7345 (0,7362) Euro.

14.04.2010

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