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Aktien

Asien sieht rot

Hong Kong, Singapur, Tokio - Nach anfänglichen Gewinnen drehen die asiatischen Börsen aufgrund der anhaltenden Dollarschwäche in die roten Zahlen.
Unbeeindruckt von der Asienreise des US Präsidenten und den Forderungen des Internationalen Währungsfonds nach einer Aufwertung der chinesischen Währung ging die Talfahrt des Dollars weiter, er fällt im asiatischen Handel gegen einen Korb von Währungen auf ein neues Jahrestief. Das unterstützt zwar Minen- und Rohstoffwerte, die im asiatischen Handel leicht zulegen konnten, drückt aber die gesamten exportabhängigen Aktien nach unten. In Hong Kong konnte der Hang Seng Index zwar in der Vormittagssitzung noch die Marke von 23.000 Punkten ankratzen, ein Niveau, das seit 15 Monaten nicht mehr gesehen wurde, aber im späten Handel wurden die Gewinne der letzten Tage dann vom Tisch genommen.
Der Hang Seng fällt zum Börsenschluss 0,13% oder 29,83 Punkte auf 22.914,15 Zähler, der indische Sensex verliert im späten Handel 0,34%, Singapur steht aktuell 0,68% tiefer und Indonesien erholt sich leicht und steht mit 0,21% im Plus auf zweiwöchigem Hoch.
16 der 42 im Hang Seng Index vertretenen Aktien konnten leichte Gewinne verbuchen, angeführt vom weltgrößten Handyzusammenschrauber Foxconn, deren Aktie heute 3,36% gewinnt. Auf den Plätzen folgen die Fluglinie Cathay Pacific mit +2,19%, Cosco gewinnt 1,22% und die HSBC Bank steigt um 1,03%. Auch Rohstoffwerte legten leicht zu, CNOOC geht mit +0,78% aus dem Handel und Petrochina gewinnt 0,60% hinzu.
"So lange der Dollar auf diesem Niveau verharrt, werden Rohstoffaktien von den niedrigen Kursen profitieren," sagte Yukio Takahashi, Analyst bei Mizuho Securities in Tokio.

Asien sieht rot

"Aber Exportwerte werden unter diesen Umständen Underperformer bleiben," fügte er hinzu.
In Japan steigt der Ölwert Inpex 1,4%, Sumitomo Metal Mining legt 1,8% zu und Handelshaus Mitsui gewinnt 1,5%. In Australien steigen Minenwert BHP Biliton 1,8% und Kohlewert Macarthur Coal 3,6%.
Immobilien und Finanztitel gaben heute in Hong Kong auf breiter Front ab. Schuhexporteur Yue Yuen führt die Verlierer mit -4,07% an, es folgen Sino0 Land mit -2,90%, Bank of East Asia mit - 2,72% und Swire Pacific mit -2,37%.
Unterstützt wurde der leichte Kursrutsch von Befürchtungen, dass ausländische Anleger ihr Kapital abziehen könnten, wenn China tatsächlich den Yuan aufwerten sollte, auch wenn dies nur indirekt über höhere Zinsen zustande käme, drückten ebenfalls auf die Kurse. Ein Rückgang bei der Kreditvergabe durch Banken ist schon seit einigen Wochen zu beobachten, doch das offizielle China bleibt bei den Aussagen, dass das Konjunkturpaket noch in Kraft bleibe, bis sich die Weltwirtschaft erholt hat.

17.11.2009

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