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New York - tendenziell freundlich

New York - Mit leichten Gewinnen begannen diie US-Börsen den Handelstag am Mittwoch.
Der weniger schnelle Anstieg der Arbeitslosigkeit im Oktober sorgt anscheinend für gute Stimmung unter den Anlegern. Am Abend wird die Zinsentscheidung der Federal Reserve Bank erwartet. Der Dow Jones verzeichnet derzeit ein Plus von 0,64 Prozent auf 9.834,25 Punkte. Währenddessen können der NASDAQ Composite 0,28 Prozent auf 2.063,14 Punkte und der S&P 500 0,69 Prozent auf 1.052,61 Zähler zulegen.
Die Mortgage Bankers Association of America ermittelte für die vergangene Woche einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 8,2 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Minus von 12,3 Prozent ermittelt worden. Der Rückgang der US-Beschäftigung hat sich nach Angaben von Automatic Data Processing im Oktober 2009 mit vermindertem Tempo fortgesetzt. So brach die Beschäftigtenzahl im Privatsektor um 203.000 ein. Hiervon entfielen 117.000 auf das produzierende Gewerbe und 86.000 auf den Dienstleistungsbereich. Um 16 Uhr (MEZ) werden die Zahlen zum ISM-Dienstleistungsindex aus den USA für September 2009 vorgelegt, wo ein Stand im Bereich von 51,5 bis 52 nach zuvor 50,9 erwartet wird. Um 20 Uhr 15 (MEZ) wird das Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve Bank veröffentlicht. Volkswirte rechnen mit einer Beibehaltung des Leitzinses bei 0,25 Prozent.
Automatic Data Processing (ADP) hat den Gewinn im ersten Quartal trotz rückläufiger Umsätze gesteigert, was mit Kostensenkungen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden dabei geschlagen. Der Nettogewinn lag bei 284,1 Mio. Dollar bzw. 0,56 Dollar pro Aktie, nach 276,9 Mio. Dollar bzw. 0,54 Dolar pro Aktie im Vorjahr. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft betrug ebenfalls 0,56 Dollar pro Aktie. Der Umsatz fiel von 2,18 Mrd. Dollar auf 2,10 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 0,50 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 2,05 Mrd. Dollar ausgegangen. Die Aktie von ADP verliert nach Handelsbeginn 0,12 Prozent.
Die im NASDAQ 100 geführte Aktie von Comcast gibt 0,55 Prozent ab. Das Unternehmen konnte im dritten Quartal 2008 ein Umsatz- und Ergebnisplus ausweisen. So kletterten die Umsatzerlöse um 3,0 Prozent auf 8,80 Mrd. Dollar, nach 8,55 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn wuchs von 771 Mio. Dollar bzw. 0,26 Dollar pro Aktie auf nun 944 Mio. Dollar bzw. 0,33 Dollar. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 0,28 Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 25 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 8,85 Mrd. Dollar ausgegangen.
Pulte Homes hat im dritten Quartal einen höheren Verlust erwirtschaftet, was auf Sonderbelastungen, u.a. im Zusammenhang mit der Centex-Übernahme, zurückzuführen ist. Der Nettoverlust belief sich auf 361,4 Mio. Dollar bzw. 1,15 Dollar pro Aktie, nach einem Minus von 280,4 Mio. Dollar bzw. 1,11 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich von 1,56 Mrd. Dollar auf 1,09 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 0,69 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 1,23 Mrd. Dollar ausgegangen. Titel von Pulte Homes gewinnen dennoch 3,14 Prozent.
Der Anteilschein von Baker Hughes sackt hingegen rund 4 Prozent ab. Der Gewinn des US-amerikanischen Ölfeld-Servicedienstleister ist im dritten Quartal drastisch eingebrochen, was vor allem auf geringere Öl- und Gaspreise zurückzuführen ist.

New York - tendenziell freundlich

 Der Nettogewinn belief sich demnach auf 55 Mio. Dollar bzw. 0,18 Dollar pro Aktie, nach 429 Mio. Dollar bzw. 1,39 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Das jüngste Ergebnis beinhaltet dabei Sonderbelastungen in Höhe von 8 Cents pro Aktie. Der Umsatz verringerte sich im Berichtszeitraum um 26 Prozent auf 2,23 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 0,36 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 2,26 Mrd. Dollar ausgegangen.
Devon Energy hat im vergangenen Quartal einen Umsatz in Höhe von 2,10 Mrd. Dollar erzielt, womit das Vorjahresniveau von 5,98 Mrd. Dollar deutlich unterboten wurde. Beim Nettogewinn wurde ein Rückgang auf 499 Mio. Dollar bzw. 1,12 Dollar je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 2,62 Mrd. Dollar bzw. 5,88 Dollar je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Unter anderem hatten Kostensenkungsmaßnahmen sowie eine höhere Erdgasproduktion zu dem unerwartet guten Ergebnis beigetragen. Analysten hatten zuvor lediglich ein EPS von 0,90 Dollar sowie einen Umsatz von 2,01 Mrd. Dollar antizipiert. Der Wert verliert derzeit 0,65 Prozent.
Time Warner hat die Erwartungen mit den Zahlen zum dritten Quartal übertroffen und die Jahresprognose erhöht. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich demnach auf 661 Mio. Dollar bzw. 0,55 Dollar pro Aktie, nach 1,07 Mrd. Dollar bzw. 0,89 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis aus dem laufenden Geschäft lag bei 61 Cents (Vorjahr: 65 Cents) pro Aktie. Der Umsatz nahm um 6 Prozent auf 7,14 Mrd. Dollar ab. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 53 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 7,08 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern nun mit einem bereinigten EPS-Ergebnis aus dem laufenden Geschäft von mindestens 2,05 Dollar (zuvor: 1,98 Dollar). Time Warner gewinnen 2,06 Prozent.
Bereits gestern legte der Lebensmittelkonzern Kraft Foods (-3,01 Prozent) nach US-Börsenschluss die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2009 vor. Demnach sank der Umsatz im dritten Quartal um 5,7 Prozent auf 9,8 Mrd. Dollar. Das Nettoergebnis belief sich unterdessen auf 824 Mio. Dollar bzw. 0,55 Dollar je Aktie, nachdem im Vorjahresquartal ein EPS von 0,34 Dollar erzielt worden war. Analysten hatten im Vorfeld mit einem EPS von 48 Cents sowie einem Umsatz von 10,32 Mrd. Dollar kalkuliert. Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr wurde indes um 4 Cents auf mindestens 1,97 Dollar je Aktie erhöht. Das organische Wachstum wird nun bei rund 2 Prozent gesehen, während zuvor eine Zuwachsrate von rund 3 Prozent in Aussicht gestellt worden war.

04.11.2009

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