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Aktien

New York uneinheitlich

Nach einem äußerst schwachen Handelsgeschehen schlossen die US-Börsen am Dienstag abend uneinheitlich.
Der Dow Jones verlor 0,18 Prozent auf 9.771,91 Punkte. Der NASDAQ Composite kletterte unterdessen um 0,40 Prozent auf 2.057,32 Zähler, und der S&P 500 legte um 0,24 Prozent auf 1.045,41 Punkte zu.
Der Auftragseingang für Industriegüter ist im September 2009 gestiegen. Laut US-Handelsministerium lag bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren die Zahl der Bestellungen um 1,4 Prozent über dem Vormonatsniveau. Bei den Auslieferungen langlebiger Güter mit einer Nutzugsdauer von mehr als drei Jahren wurde ein Plus von 1,1 Prozent ermittelt. Beim US-Auftragseingang für Industriegüter wurde für den Berichtsmonat ein Plus von 0,9 Prozent ermittelt, während Volkswirte hier ein Plus von 0,8 Prozent erwartet hatten.
Der Werkzeughersteller Black & Decker hat einer Übernahmeofferte des Konkurrenten Stanley Works zugestimmt. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, werde Stanley Works den Werkzeughersteller für 4,5 Mrd. Dollar in eigenen Aktien übernehmen. Nach Abschluss der Übernahme werde einer der führenden Konzerne mit einem Jahresumsatz von 8,4 Mrd. Dollar in den Bereichen Werkzeuge und Sicherheitstechnik entstehen. Das Papier von Stanley Works legte 10 Prozent zu, während die Aktie von Black & Decker um 30 Prozent in die Höhe schoss.
Der Autobauer General Motors konnte seinen US-Absatz im Oktober 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent steigern. Auch Ford Motor wies für den Monat Oktober eine Absatzsteigerung im US-Geschäft aus. Der Konzern setzte insgesamt 132.483 Fahrzeuge ab, womit das Absatzvolumen 2,6 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Die Ford Motor-Aktie ging mit einem Minus von knapp 2 Prozent aus dem Handel, während das Papier von General Motors über 2 Prozent zulegen konnte.
Die Aktie von MasterCard bewegte sich zuletzt mit 2 Prozent im Minus. Der Kreditkartenanbieter gab heute die Geschäftszahlen für das dritte Quartal bekannt. Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 1,36 Mrd. Dollar, nach 1,34 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn von 452,2 Mio. Dollar bzw. 3,45 Dollar je Aktie ausgewiesen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Nettoverlust von 193,6 Mio. Dollar bzw. 1,48 Dollar je Aktie angefallen war. Vor Einmaleffekten hatte der bereinigte Gewinn je Aktie bei 3,45 Dollar gelegen. Analysten hatten ein EPS von 2,94 Dollar sowie einen Umsatz von 1,35 Mrd. Dollar erwartet.
Das Papier von Viacom legte über 2 Prozent zu. Der Medienkonzern konnte seinen Gewinn im dritten Quartal steigern, was mit Kinoerfolgen wie "Transformers" und "G.I. Joe" zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich auf 463 Mio. Dollar bzw. 76 Cents pro Aktie, nach 401 Mio. Dollar bzw. 65 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft vor Einmaleffekten lag bei 69 Cents (Vorjahr: 55 Cents) pro Aktie. Der Umsatz verringerte sich um 3 Prozent auf 3,32 Mrd. Dollar. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis klar geschlagen werden.

New York uneinheitlich

Der Kabelnetzbetreiber Cablevision Systems konnte seinen Gewinn im dritten Quartal mehr als verdreifachen, was auf eine starke Gewinnung von Internet- und Telefonkunden zurückzuführen ist. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 98,9 Mio. Dollar bzw. 33 Cents pro Aktie, nach 30,9 Mio. Dollar bzw. 10 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 5,3 Prozent auf 1,84 Mrd. Dollar. Die Erwartungen wurden damit übertroffen. Das Papier reagierte mit einem Kursplus von 3 Prozent.
Das Comic-Verlagshaus Marvel Entertainment meldete, dass sich sein Gewinn im dritten Quartal deutlich verringert hat, was mit einem deutlichen Umsatzrückgang zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich auf 20,4 Mio. Dollar bzw. 26 Cents pro Aktie, nach 50,6 Mio. Dollar bzw. 64 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz nahm von 182,5 Mio. Dollar im Vorjahr auf 105,7 Mio. Dollar im Berichtszeitraum ab. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Die Unternehmensaktie bewegte sich zuletzt nur knapp im Plus.
Der Anteilschein von Archer Daniels Midland konnte über 4 Prozent hinzugewinnen. Dabei verbuchte der Agrar- und Nahrungsmittelkonzern im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzrückgang von 29 Prozent auf 14,92 Mrd. Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Rückgang auf 496 Mio. Dollar bzw. 77 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 1,05 Mrd. Dollar bzw. 1,62 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor lediglich ein EPS von 56 Cents bei einem Umsatz von 17,22 Mrd. Dollar erwartet.
Die Aktie von AmerisourceBergen kletterte 3 Prozent nach oben. Wie der Pharmagroßhändler mitteilte, ist sein Gewinn im vierten Quartal gestiegen, was mit höheren Umsätzen und Kostensenkungen zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich auf 130,2 Mio. Dollar bzw. 44 Cents pro Aktie, nach 114,9 Mio. Dollar bzw. 36 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz verbesserte sich im Berichtszeitraum um 9,1 Prozent auf 18,72 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 40 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 18,06 Mrd. Dollar ausgegangen.
Am Mittwoch steht unter anderem die Veröffentlichung der Zahlen zum US-amerikanischen ADP-Arbeitsmarktbericht für Oktober 2009 an. Ferner wird Cisco Systems die Ergebnisse des ersten Fiskalquartals 2010 publizieren.

03.11.2009

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