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Europäische Börsen: Tendenz uneinheitlich

Frankfurt/London/Zürich - Zum Wochenauftakt präsentieren sich die europäischen Börsen uneinheitlich.
Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt zur Stunde 0,09 Prozent auf 2.746,02 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt indes 0,26 Prozent ab auf 2.403,30 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 legt 0,11 Prozent zu auf 632,83 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen melden überwiegend Gewinne.
Die breiten US-Indizes haben am Freitag mit bis zu 2,8 Prozent im Minus geschlossen. Der japanische Nikkei-Index gab heute in Tokio 2,3 Prozent ab. Kräftige Zuwächse wurden dagegen aus Shanghai gemeldet. Im weiteren Handelsverlauf stehen neben den Zahlen von Cooper Tire, Ford und Humana in den USA der ISM Index, die anstehenden Hausverkäufe und die Bauausgaben auf der Agenda.
Die irische Billigfluglinie Ryanair gab bekannt, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal um 35 Prozent gestiegen ist, was mit geringeren Treibstoffkosten zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 250,5 Mio. Euro. Der Gesamtumsatz erreichte 992,1 Mio. Euro, was einem Rückgang um 4 Prozent zum Vorjahr entspricht. Für diesen Winter rechnet der Konzern mit weiter sinkenden Ticketpreisen um bis zu 20 Prozent, was deutliche Verluste im dritten und vierten Quartal nach sich ziehen wird. Für das Gesamtjahr geht man indes weiterhin von einem Nettogewinn am unteren Ende der Planspanne von 200 bis 300 Mio. Euro aus. Der Wert verliert in London zur Stunde knapp 5 Prozent. An der Spitze des Leitindex FTSE 100 legen Randgold 4,4 Prozent zu, gefolgt von Kazakhmys mit +3,7 Prozent und Lonmin mit +3,4 Prozent. Einem Pressebericht zufolge will der britische Staat für weitere 30 Mrd. Britische Pfund Aktien der beiden angeschlagenen Großbanken Lloyds Banking und RBS erwerben. Demnach habe der britische Schatzkanzler Alistair Darling angeblich den Kauf von RBS-Anteilsscheinen im Gesamtwert von 25 Mrd. GBP und den Erwerb von Aktien der Lloyds Banking Group im Gesamtvolumen von 5,5 Mrd. GBP abgesegnet. Der Staatsanteil an der RBS würde damit von derzeit knapp 70 Prozent auf 84 Prozent steigen. Des Weiteren werde Darling nach Informationen der Zeitung möglicherweise Pläne zur Aufspaltung der beiden Großbanken vorlegen. RBS geben an letzter Stelle fast 7 Prozent ab. Lloyds verlieren über 2 Prozent.

Europäische Börsen: Tendenz uneinheitlich

Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard hat heute die Wachstumsperspektiven für das laufende Fiskaljahr konkretisiert. Demnach ist man weiterhin von der Stärke des Produktportfolios und den langfristigen Wachstumsaussichten in wachstumsstarken Regionen wie den Emerging Markets überzeugt und peilt trotz des weiterhin schwierigen konjunkturellen Gesamtumfelds weiteres Wachstum an. Für das Fiskaljahr 2009/10 geht der Konzern von einem organischen Gewinnwachstum beim fortgeführten Geschäft im Bereich von 1 bis 3 Prozent aus. Der im CAC40 gelistete Wert verliert 0,4 Prozent. Die deutlichsten Gewinne fahren Peugeot mit einem Plus von 3,6 Prozent ein.
Die Erlöse des niederländischen Logistikkonzerns TNT verringerten sich im dritten Quartal um 7,6 Prozent auf 2,48 Mrd. Euro. Der operative Gewinn lag mit 179 Mio. Euro um 14,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Vor zahlreichen restrukturierungsbedingten Einmaleffekten hatte TNT im Berichtszeitraum einen operativen Gewinn von 194 Mio. Euro zu verzeichnen gehabt. Der Nettogewinn wurde auf 99 Mio. Euro beziffert, nach 113 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern weiterhin Einsparungen von 550 bis 600 Mio. Euro an, wovon bislang 434 Mio. Euro realisiert wurden. Eine konkrete Ergebnisprognose wurde nicht abgegeben. Die Aktie gewinnt im AEX 1,3 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.746,02 (+0,09 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.403,30 (-0,26 Prozent) EURONEXT 100: 632,83 (+0,11 Prozent) FTSE 100 (London): 5.063,94 (+0,38 Prozent) CAC40 (Paris): 3.621,43 (+0,38 Prozent) MIB (Mailand): 22.158,16 (+0,44 Prozent) IBEX 35 (Madrid: Nachrichten) (Madrid): 11.425,70 (+0,10 Prozent) SMI (Zürich): 6.251,23 (-0,55 Prozent) ATX (Wien: Nachrichten) (Wien): 2.513,40 (+1,19 Prozent)

02.11.2009

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