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New York im Plus

New York - Trotz anfänglicher Schwächephasen zogen die US-Börsen am Donnerstag in die Gewinnzone.
Mehrheitlich stark ausgefallene Konjunkturdaten federten die negative Marktreaktion auf Zahlen aus dem Bankensektor ab, so dass die Indizes abermals neue Jahreshochs erreichten. Für den Dow Jones Industrial (DJIA) ging es um 0,47 Prozent auf 10.062,94 Punkte nach oben. Schon am Donnerstag hatte sich der Leitindex erstmals seit dem 3. Oktober 2008 wieder über der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Zählern halten können.
Der marktbreite S&P-500-Index legte um 0,42 Prozent auf 1.096,56 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq verzeichnete der Composite-Index moderate Gewinne von 0,05 Prozent auf 2.173,29 Zähler. Lediglich der Auswahlindex Nasdaq 100 schloss 0,05 Prozent tiefer bei 1.753,36 Punkten.
"Die Zahlen von JPMorgan am Mittwoch haben die Erwartungen für die Quartalsberichte anderer Banken gesteigert", sagte Alan Gayle, Anlagestratege bei RidgeWorth Investments. "Der Markt hat auf starke Ergebnisse gewartet und sie bekommen." Bei Bankentiteln hätten sich die Anleger aber dennoch entschieden, auf die guten Nachrichten von Goldman Sachs hin zu verkaufen. Das Institut hatte ebenso wie Konkurrent Citigroup mit seinen Zahlen die Analystenerwartungen übertreffen können.
Für Goldman Sachs ging es um 1,90 Prozent auf 188,63 US-Dollar nach unten. Die US-Bank hatte zwar im dritten Quartal mehr verdient als von Experten erwartet. Händlern zufolge hatten aber die Erwartungen der Marktteilnehmer, insbesondere nach den starken JPMorgan-Zahlen, über den Analystenschätzungen und den vom Unternehmen bekannt gegebenen Zahlen gelegen. Anleger hätten bei Goldman Sachs "Fantasie-Zahlen" erwartet, kritisierte Kapitalmarktexperte Robert Halver von der Baader Bank. "Wenn man sich aber vor Augen führt, wo die Banken vor einem Jahr gestanden haben, gibt es kaum Grund zur Klage."
Bei der Citigroup, die ebenfalls vor Börsenbeginn Zahlen vorgelegt hatte, zeigte sich dasselbe Bild. Auch hier wurden zwar die Prognosen der Analysten übertroffen, die Hoffnungen der Börsianer aber enttäuscht. Die Titel der Finanzgruppe büssten 5,00 Prozent auf 4,75 Dollar ein. Auch Titel anderer Branchenvertreter wurden von den Anlegern gemieden: So verloren Bank of America am Dow-Ende 2,64 Prozent auf 18,10 Dollar. Für Morgan Stanley ging es indes nur um 0,37 Prozent auf 32,22 Dollar bergab. JPMorgan, die am Vortag den Markt noch positiv überrascht hatten, notierten unverändert bei 47,16 Dollar.

New York im Plus

Die Aktien von Motorola standen nach schwachen Zahlen von Nokia unter Druck und verloren 3,33 Prozent auf 8,13 Dollar. Der weltweit grösste Handyhersteller aus Finnland musste im dritten Quartal überraschend einen Verlust verkraften. Dies enttäuschte die Anleger ebenso wie der Ausblick für den Marktanteil.
Cisco Systems verloren leichte 0,04 Prozent auf 24,37 Dollar. Der Netzwerkausrüster stösst mit seiner Übernahmeofferte für den norwegischen Videokonferenztechnik-Anbieter Tandberg auf Widerstand. 24 Prozent des Kapitals befänden das Angebot von drei Milliarden US-Dollar (etwa zwei Mrd Euro) für das Unternehmen als zu niedrig und wollten es nicht annehmen, teilte das Brokerhaus SEB Enskilda mit. Die 21 vertretenen Aktionäre zeigten sich offen für ein höheres Angebot von Cisco oder einem anderen Interessenten.
Oracle hielten sich nach der Vorstellung einer neuen Software mit plus 0,67 Prozent auf 21,32 Dollar recht gut. Am Mittwoch (Ortszeit) hatte Unternehmenschef Larry Ellison auf einer Produktmesse in San Francisco das neue Programm enthüllt, mit dem er endlich dem deutschen Konkurrenten SAP im grossen Stil Kunden abjagen will. Die Applikationen namens "Fusion Apps" stehen am Ende einer fünf Jahre dauernden Softwareentwicklung, die sich Oracle Milliarden von Dollar kosten liess. Im nächsten Jahr will Oracle mit Software für Buchhaltung, Personalverwaltung, Einkauf, Vertrieb und Marketing an den Start gehen. Weitere Funktionen sollen folgen.

15.10.2009

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