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Aktien

New York widerstandsfähig

New York - Die zwischenzeitliche Gewinne büssten die wichtigsten US-Aktienindizes am Montag abend wieder ein.
Nichtsdestotrotz reichte dem Leitindex Dow Jones (DJIA) ein mageres Plus von 0,21 Prozent auf 9.885,80 Zähler zum höchsten Schlussstand im laufenden Jahr. Der wieder gestiegene Konjunkturoptimismus stützte die Aktienkurse und spiegelte sich vor allem im Anstieg des Ölpreises wider.
Der marktbreite S&P-500-Index rettete Gewinne von 0,44 Prozent auf 1.076,18 Zähler ins Ziel, womit sich das Börsenbarometer ebenfalls auf einem neuen Jahreshoch verabschiedete. An der Technologiebörse Nasdaq zeigte sich der Composite-Index mit minus 0,01 Prozent auf 2.139,14 Punkte kaum verändert. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,11 Prozent auf 1.729,63 Zähler - so hoch stand er in diesem Jahr zum Handelsende ebenfalls noch nie.
Die Blackstone-Aktie legte um 8,28 Prozent auf 16,08 US-Dollar zu. Der US-Finanzinvestror sieht laut einem Zeitungsbericht die Zeit für Verkäufe wieder gekommen. "Das Schlimmste liegt hinter der Branche", zitiert die "Financial Times" aus einem Brief von Blackstone-Gründer Steve Schwarzman an Investoren. Die Preise haben sich demnach im Vergleich zum Ende des vergangenen Jahres verdoppelt. Bei fünf Unternehmen steckt Blackstone der Zeitung zufolge in Verkaufsverhandlungen, weitere acht sollen im kommenden Jahr folgen.
Bei Black & Decker sorgte neben guten Zahlen das mehr als verdoppelte Gewinnziel für das dritte Quartal für ein Kursplus von 7,58 Prozent auf 50,82 Dollar. Dank einer gesunkenen Steuerlast und einer leichten Umsatzstabilisierung schraubte das Unternehmen das bisherige Gewinnziel von 35 bis 45 Cent auf 91 Cent je Aktie herauf. Allein die verringerte Steuerlast trage 14 Cent je Aktie zum Gewinn bei. Auch der schwächer erwartete Umsatz liegt über den Erwartungen. Der geringer als erwartet ausgefallene Einbruch sei auf vorgezogene Lieferungen zurückzuführen, sagte Unternehmenschef Nolan Archibald. Zudem spiele der Verfall der amerikanischen Währung dem Exporteur in die Hände. Einen aktualisierten Ausblick auf das Gesamtjahr will Black & Decker am 22. Oktober liefern.
Werte aus dem Ölsektor entwickelten sich angesichts des Aufwärtstrends beim "schwarzen Gold" überdurchschnittlich. Der US-Ölpreis kletterte über 73,00 Dollar, was Händler auf den wieder gestiegenen Konjunkturoptimismus an den Märkten zurückführten. Zudem wirke die Erhöhung der Nachfrageprognose durch die Internationale Energieagentur (IEA) vom Freitag nach. Chevron verteuerten sich um 1,25 Prozent auf 73,67 Dollar, für ConocoPhillips ging es um 1,14 Prozent auf 51,36 Dollar hoch. ExxonMobil legten um 1,24 Prozent auf 70,13 Dollar zu.

New York widerstandsfähig

Die Titel des Stahlunternehmens United States Steel (US Steel) verloren hingegen 3,28 Prozent auf 42,41 Dollar. Im Anlegermagazin "Barron's" hatte es am Sonntag geheissen, die Papiere könnten unter Druck geraten, sollte sich der Industriesektor in den USA vorerst nicht erholen. Dagegen hatte der Welt-Stahlverband mitgeteilt, dass der globale Stahlverbrauch im kommenden Jahr um mehr als neun Prozent anspringen wird. Die Wirtschaftserholung verlaufe stärker als vorhergesagt, so die Experten.
Für Schlagzeilen sorgte auch wieder der verstaatlichte US-Versicherer AIG. Der milliardenschweren Verkauf des Geschäfts in Taiwan könnte bereits in dieser Woche verkündet werden, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. AIG steht mit seiner Tochter Nan Shan an dritter Stelle des taiwanischen Versicherungsmarkts. Die Abspaltung der Tochter soll dem US-Konzern mehr als zwei Milliarden US-Dollar einbringen. Als mögliche Käufer werden dem Bericht zufolge der Finanzkonzern Chinatrust und der Investmentfonds Primus Financial aus Hongkong gehandelt. Die Aktie gewann allerdings nur moderate 0,41 Prozent auf 44,40 Dollar.
Eine Hochstufung liess Advanced Micro Devices (AMD) um 4,42 Prozent auf 6,14 Dollar steigen. Die UBS hatte das Votum für die Titel des Prozessoren-Herstellers von "Neutral" auf "Buy" angehoben. Die Papiere des Dow-notierten Wettbewerbers Intel gewannen 1,14 Prozent auf 20,40 Dollar. Visa legten um 1,04 Prozent auf 73,70 Dollar zu, nachdem Credit Suisse das Votum für die Aktie des Kreditkartenunternehmens von "Neutral" auf "Outperform" und das Kursziel von 70,00 auf 84,00 Dollar angehoben hatte. Das gleichermassen angehobene Votum für Konkurrent Mastercard und ein von 210,00 auf 255,00 Dollar erhöhtes Ziel trieben deren Aktie um 0,74 Prozent auf 216,00 Dollar hoch. Für Sandisk ging es indes um 1,96 Prozent auf 21,02 Dollar bergab, nachdem die UBS das Papier des Spezialisten für Speicherkarten und USB-Sticks von "Neutral" auf "Sell" abgestuft hatte./gl/ck


12.10.2009

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