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Aktien

Belastendes von der Wall-Street

London, Paris, Frankfurt - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Freitag im Minus geschlossen und damit unter enttäuschenden Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt gelitten. In den Vereinigten Staaten hatte sich der Stellenabbau im September überraschend wieder beschleunigt. "Die Lage dürfte mindestens bis Mittwoch nächster Woche angespannt bleiben", kommentierte Mark Rohles, Analyst bei IG Markets. Erst mit Beginn der Berichtssaison in den USA sollten Impulse von Unternehmensseite auf die Leitindizes ausgehen.
Der EuroStoxx 50 fiel schliesslich um 1,77 Prozent auf 2.760,60 Zähler. In einer ersten Reaktion auf die US-Daten war er aber noch auf bis zu 2.743,79 Zähler abgesackt. Auf Wochensicht bedeutete der Schlussstand ein Minus von 2,52 Prozent. Der Pariser CAC-40-Index gab am Freitag um 1,90 Prozent nach auf 3.649,90 Zähler. In London sank der FTSE 100 unter die wichtige Marke von 5.000 Punkten und verlor am Ende 1,17 Prozent auf 4.988,70 Punkte.
Besonders Banken kamen unter Druck. Der Subindex war seit dem Tief Mitte März um mehr als 160 Prozent in die Höhe geschossen - nun machten Anleger aufgrund der wieder aufflammenden Konjunktursorgen Händlern zufolge bei den grössten Gewinnern Kasse. So sackten im EuroStoxx Titel von BNP Paribas um 3,31 Prozent auf 50,77 Euro ab und Aktien von Banco Santander verloren 2,66 Prozent auf 10,415 Euro. Am Indexende fielen die Anteilsscheine von ING um 5,60 Prozent auf 10,955 Euro. In London gerieten Finanzwerte ebenfalls unter die Räder. Die Titel der Royal Bank of Scotland (RBS) etwa sackten am Ende des britischen Leitindex um 7,73 Prozent auf 46,64 Pence ab und die Anteilsscheine der Lloyds Banking Group verloren 4,43 Prozent auf 94,83 Pence.
Im "Footsie" mussten auch Rohstoffwerte Abschläge hinnehmen. Sie litten unter Gewinnmitnahmen und fallenden Kupferpreisen. So verloren Kazakhyms 4,87 Prozent auf 986,50 Britische Pence, für Xstrata , die zudem eine Frist bis zum 20. Oktober für ein förmliches Übernahmeangebot für den Konkurrenten Anglo American gesetzt bekamen, ging es um 2,12 Prozent auf 853,50 Pence runter. Anglo-American-Titel sanken nur um 0,40 Prozent.

Belastendes von der Wall-Street

Für Fiat ging es ferner um 4,12 Prozent auf 9,085 Euro nach unten. Das Auslaufen der US-Abwrackprämie im August hatte dem US-Automarkt im September einen deutlichen Absatzrückgang beschert. Vor allem General Motors und Chrysler, woran Fiat mit 20 Prozent beteiligt ist, mussten kräftig Federn lassen. Der Absatz von Chrysler brach ähnlich wie bei GM um 42 Prozent ein. Dies sei aber durch den "reinigenden Umbauprozess" kein Indikator für die künftige Entwicklung, wandte Sergio Marchionne, Chef von Fiat und Chrysler, ein. In Frankreich verloren Renault 2,86 Prozent auf 30,755 Euro, PSA Peugeot Citroen gaben um 3,46 Prozent auf 19,665 Euro nach.
An der Börse in Kopenhagen rutschten die Papiere von Carlsberg um 7,46 Prozent auf 335,00 Dänische Kronen ab. Der Vorschlag der russischen Regierung, die Biersteuer zu erhöhen, könnte dem Umsatz des Bierbrauers im drittgrössten Biermarkt der Welt schaden, teilten die Dänen mit.
Die Aktien von Sanofi-Aventis aber schlossen prozentual unverändert bei 49,70 Euro. Dem französische Pharmakonzern zufolge haben Tests mit seinem Impfstoff gegen die Schweinegrippe auch Wirkung bei Menschen über 65 Jahren gezeigt.

2. Oktober 2009

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