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US-Daten und Ölpreise provozieren Verluste

Paris/London - Enttäuschende US-Häuserdaten und ein deutlich fallender Ölpreis haben die europäischen Börsen am Donnerstag mächtig unter Druck gesetzt. Der EuroStoxx 50 fiel um 1,70 Prozent auf 2.838,22 Punkte und verlor damit sein Jahreshoch bei 2.913,69 Punkten etwas aus dem Blick. Der Pariser CAC-40-Index gab 1,66 Prozent auf 3.758,36 Zähler ab. In London fiel der FTSE 100 um 1,17 Prozent auf 5.079,27 Punkte.
Die Verkäufe bestehender Häuser in den USA gingen überraschend zurück, was sowohl an der Wall Street als auch den Börsen in Europa die Stimmung kräftig vermieste. Hinzu kam ein Preisrutsch beim Ölpreis, der die teils schwer gewichteten Rohstofftitel unter Druck setzte. "Nach der jüngsten Kursrally war der Markt empfänglich für schlechte Nachrichten", sagte ein Händler. Vielleicht sei dies der Beginn der Korrektur, auf die alle schon länger warteten.
So sackten Total als einer der schwächsten Werte im EuroStoxx um 3,36 Prozent auf 40,10 Euro ab, für Repsol-YPF ging es um 2,31 Prozent auf 18,61 Euro nach unten. BP gaben in London um 1,18 Prozent auf 549,28 Pence nach. Auch die Minenwerte kamen unter Druck, nachdem die Metallpreise belastet von Nachfragesorgen nachgaben. Kazakhmys verloren beispielsweise 3,45 Prozent auf 1.056,00 Pence.
Auch Finanztitel waren vor dem G20-Treffen unter den Verlierern zu finden. Es herrsche Vorsicht vor einer möglichen Reform des Bankensystems, sagten Händler. Intesa SanPaolo verloren 3,46 Prozent auf 3,00 Euro, ING gaben um 3,08 Prozent auf 11,18 Euro nach. In London verloren Standard Chartered 2,46 Prozent auf 1.498,25 Pence, Aktien der Lloyds Banking Group gaben um 1,65 Prozent auf 107,43 Pence nach.
Fluggesellschaften zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Analyst Ingo Schmidt von der Hamburger Sparkasse verwies auf einen Medienbericht, dem zufolge sich Japan Airlines (JAL) um staatliche Zuschüsse bemüht. Er sagte: "Investoren befürchten nun, dass die Überkapazitäten in dem Sektor nicht verschwinden werden."
Zusätzlich wirkten Sektorstudien der Citigroup und von UBS auf die Aktien. Die Analysten der Schweizer Grossbank UBS starteten Iberia mit "Buy", British Airways mit "Neutral" und Air France-KLM mit "Sell". Die Analysten der Citigroup nahmen ihre Anlageempfehlung für die Aktien der britischen Fluggesellschaft auf "Hold" zurück und stuften SAS Group auf "Sell" ab.

US-Daten und Ölpreise provozieren Verluste

 Iberia-Aktien zählten mit plus 0,43 Prozent auf 2,085 Euro zu den wenigen Gewinnern im IBEX-35-Index , die Anteile an Air France-KLM rutschten um 3,51 Prozent auf 12,375 Euro ab. Für British Airways ging es um 4,31 Prozent auf 220,00 Pence nach unten.
Aktien der London Stock Exchange (LSE) sackten nach dem Zwischenbericht des britischen Börsenbetreibers um 3,07 Prozent 852,50 Pence ab. Die LSE sieht zwar weiterhin "gute Aktivität in den meisten Geschäftsbereichen", sprach aber gleichzeitig von einem "anhaltend schweren Markt". Das durchschnittliche Handelsvolumen pro Tag sei um 43 Prozent zum Vorjahr gefallen.
Hennes & Mauritz (H&M) gerieten nach Zahlen unter Druck und die Aktien büssten 4,28 Prozent auf 391,00 schwedische Kronen ein. Die Zahlen des Bekleidungs-Einzelhändlers zum dritten Quartal hätten zwar die durchschnittlichen Prognosen für den Vorsteuergewinn und die Marge geschlagen, sagten Börsianer. H&M sei aber bei den Verkäufen im August sehr deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben, was die Aktie belaste.
Mit Gewinnen von 2,36 Prozent auf 75,90 Euro konnte die Aktie von Solvay aufwarten. Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories ABT.NYS> ist Kreisen zufolge wieder in das Rennen um die Pharmasparte der belgischen Solvay-Gruppe eingestiegen. In einem Bieterkampf mit dem Schweizer Pharmaunternehmen Nycomed könne der Verkauf der Pharmasparte zwischen 4 und 5 Milliarden Euro einbringen. Beide Unternehmen lehnten einen Kommentar ab.

24.09.2009

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