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Aktuelles zu Fremdwährungsanleihen

Brasilien erhöht Leitzinsen, Norwegische Krone strebt nach oben, Ungarn zelebriert Wachstum.
Brasilien erhöhte seinen Leitzins, die Selic Rate, von 10,25 % auf aktuell 10,75 %. Nach den starken Wachstumsdaten kam dieser Schritt nicht unerwartet. Der Devisenkurs des brasilianischen Reals erlebte seit Anfang 2009 einen rasanten Aufwärtstrend, der ihn von 0,30 C/BRL bis Ende Juni 2010 auf knapp 0,46,E/BRL führte. Kurioserweise wertet er trotz der Zinserhöhung in den letzten Wochen etwas ab und kostet derzeit 0,443 €/BRL. Da auch die Kurse der Anleihen etwas nachgegeben haben, entstehen gute Chancen für Späteinsteiger. Auch die norwegische Krone macht weiterhin durch positive Entwicklungen auf sich aufmerksam. Dank einer soliden Haushaltspolitik, des Rohstoffreichtums, positiver Wachstumsbeiträge u.a. durch eine funktionstüchtige Binnennachfrage - macht das Land unter volkswirtschaftlichen Aspekten einen robusten Eindruck. Aufgrund der erfreulichen Wachstumsperspektiven hat auch die norwegische Notenbank zwischenzeitlich die Zinswende eingeläutet. Investoren, die nach Alternativen zu Euro-Investments Ausschau halten, können dank der dargestellten Situation hier nun zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn neben der nicht unbeträchtlichen Mehrrendite gegenüber Bundesanleihen können Investoren auch noch von einer möglichen Aufwertung der Norweger-Krone profitieren. Bei einem aktuellen Kurs von 0,126 £/NOK bewegt sich die Währung seit knapp zwei Monaten in einem Seitwärtskanal. Gemäß dem Motto "Wehret den Anfängen" wagt sich Ungarns Regierung in die Offensive. Im Gegensatz zur sozialistischen Vorgängerregierung bekundet die neue Mitte-Rechts-Regierung ihre Überzeugung, daß das Land auf dem Weg der Besserung sei.

Aktuelles zu Fremdwährungsanleihen

Aus diesem Grund revidierte das Wirtschaftsministerium die Konjunkturprognose nach oben. Nun rechnet man seitens Regierungskreisen mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,6 %! Die Vorgänger im Amt hatten noch ein Minus von 0,2 % in Aussicht gestellt. Die positive Einschätzung wird u.a. auf die robusten vorläufigen Zahlen für das BIP im zweiten Quartal gestützt, die ein Plus von 0,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal offenbaren. Dennoch ist nach wie vor Skepsis bezüglich der ungarischen Vorgehensweise angesagt. Schließlich war es die neue Regierung, die die Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union (EU) in dem Moment abbrach, als ihr seitens der Gesprächspartner konkrete Sparvorschläge unterbreitet wurden. Wenn Ungarn auch bisher keine Mittel aus dem gemeinsamen Topf des IWF und der EU abgerufen hat, gilt das angebotene Hilfspaket als wichtige vertrauensbildende Maßnahme, um wieder Stabilität im Land herzustellen.

20.08.2010

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